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Dieter Thomas Kuhn

Schauspieler
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Leben & Werk

Der aus dem schwäbischen Tübingen stammende Sänger Dieter Thomas Kuhn gilt neben Guido Horn als prominentester Vertreter der neuen deutschen Schlagerseligkeit, die in den späten Neunziger Jahren die Diskotheken, Konzertsäle und Wohnzimmer in ein kollektives Entzücken versetzte. 1994 beginnt Kuhn Material der Siebziger nachzuspielen und durch kleine Clubs und Kneipen zu tingeln. Mit perfekter Pose, selbstironisch-schrillen Kostümen und ollen Kamellen trällert sich die blonde „Fönwelle“ Kuhn in die Herzen seiner feierwütigen Fans, welche die Konzerte des blödelnden Barden zu einer einzigen großen Party werden lassen. Hits wie Udo Jürgens‘ „Aber bitte mit Sahne“ oder „Über den Wolken“ von Reinhard Mey erfreuen sich, musikalisch leicht verjüngt und dargeboten von einer exzellenten Begleitband (der „Kapelle“) eines dritten Frühlings. Im Verlauf seines ersten Karriereabschnitts veröffentlicht Kuhn bis 1999 insgesamt vier Platten mit Schlagern: „Lieder meines Herzens“ (1994), „Mein Leben für die Musik“ (1995), das Kultalbum „Gold“ (1997) und „Wer Liebe sucht“ (1998). Er erhält den ECHO und den Deutschen Schallplattenpreis. Von der Schauspielerei lässt der Sänger indes bald wieder die Finger: Die Komödie „Der Trip - Die nackte Gitarre 0,5“ floppt erbärmlich. Als sich der Boom seinem Ende zuneigt, beschließt Kuhn, einen Schlussstrich unter die alberne Bänkelsängerei zu ziehen und verabschiedet sich 1999 mit einem großen Konzert in der Stuttgarter Schleyerhalle. Auch äußerlich demonstriert Kuhn die Ernsthaftigkeit seiner Entscheidung: Zur Zugabe erscheint der Blondschopf mit kahl rasiertem Schädel. Ein Mitschnitt des Konzerts folgt 1999 in Form des Live-Albums „Leidenschaft, Lust & Liebe“. Doch der geplante Wechsel ins ernstere Chanson-Fach gelingt nicht: das 2001 veröffentlichte Album „Kuhn“ floppt, das bereits begonnen Projekt „Dreigroschenoper“ wird vom Suhrkamp-Verlag wegen Nichteinhaltung der Werktreue gestoppt. So macht Kuhn, was er am besten kann und schleicht sich klammheimlich zurück in die Glitzerwelt des Schlagers. Dort tritt er wieder vor ausverkauften Hallen auf, veröffentlicht ein Weihnachtsalbum. 2006 kommt das Album „Einmal um die ganze Welt“ in den Handel. Damit schafft er es zumindest bis nach New York: Am 16. September hat Kuhn dort einen Auftritt im Rahmen der Steuben-Parade.

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