Dieter Bohlen

Schauspieler • Producer • Musiker • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Dieter Günther Bohlen kommt am 7. Februar 1954 in Berne bei Oldenburg zur Welt. Mit über 160 Millionen verkauften Tonträgern gilt er als einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten der Gegenwart.

Seine Kindheit verbringt er auf einem Bauernhof in Ostfriesland, später zieht die Familie nach Eversten, einem Vorort von Oldenburg. In der zweiten Klasse kauft sich Dieter seine erste Gitarre und beginnt, eigene Stücke zu spielen. Nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium nimmt er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen auf, das er mit dem Diplom abschließt.

Von 1979 an versucht er sich als Sänger, 1982 lernt er den erfolglosen Kollegen Thomas Anders kennen. Im Jahr darauf nimmt Bohlen als Komponist zum ersten Mal am Grand Prix Eurovision de la Chanson teil: Bernd Clüver singt den Titel „Mit 17“ und erreicht in der Vorausscheidung damit einen dritten Platz. Im selben Jahr gründen Bohlen und Anders zusammen das Duo Modern Talking, mit welchem sie 1984 ihre Debüt-Single „You’re My Heart, You’re My Soul“ vorstellen. 1985 erreicht das Bubblegum-Projekt damit weltweit die Spitzen der Hitparaden. Weitere simple, eingängige Titel wie „You Can Win If You Want“, „Cheri Cheri Lady“ oder „Brother Louie“ folgen und machen Modern Talking zu einem Hit-Phänomen der Achtziger. 1986 schreibt der Smokie-Fan Bohlen für den ehemaligen Sänger der Band, Chris Norman, den Song „Midnight Lady“, der als Tatort-Titelmelodie zu einem Nummer-Eins-Hit wird.

1987 trennten sich Modern Talking. Bohlen produziert andere Interpreten wie die von ihm entdeckte C. C. Catch, nimmt mehrfach erfolgreich am Grand Prix teil und tritt unter dem Namen Blue System weiterhin auch selbst auf. 1998 kommt es in der Fernsehsendung „Wetten, dass…?“ zu einem Comeback von Modern Talking. 2002 wird die gemeinsam mit der Bild-Journalistin Katja Kessler verfasste Bohlen-Autobiografie „Nichts als die Wahrheit“ ein nationaler Bestseller.

2003 sitzt Bohlen zum ersten Mal in der Jury der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Das mit den zehn Finalisten aufgenommene Stück, „We Have A Dream“, wird zur meistverkauften Single des Jahres. Auch die Zusammenarbeit mit DSDS-Sieger Alexander Klaws, mit Daniel Küblböck oder Yvonne Catterfeld trägt goldene Früchte, so dass sich Bohlen 2003 wieder von Modern Talking verabschieden kann. In der ZDF-Show „Unsere Besten“ belegt er im selben Jahr Platz 30. Nach diesem zweiten Karrierehöhepunkt geht es wieder bergab: Die zweite Staffel von DSDS kann nicht an den Erfolg der ersten anknüpfen, der für Januar 2005 angesetzte Kinofilm „Dieter – Der Film“ kommt nur auf DVD in den Handel. Im März 2006 erscheint ein neues Bohlen-Album, auf dem sich unter anderem die letzte, nicht veröffentlichte Modern-Talking-Single „Shooting Star“ befindet.

Dieter Bohlen hat es verstanden, auch sein Privatleben stets medienwirksam auszuschlachten: 1979 heiratet er seine langjährige Freundin Erika Sauerland. Als er 1989 die hübsche Nadja Abd el Farrag trifft, trennt er sich von seiner ersten Ehefrau. 1996 heiratet er Verona Feldbusch. Die nur einen Monat währende Ehe nutzt Feldbusch, um selbst in die Schlagzeilen der Boulevardpresse zu gelangen. 1997 sind Bohlen Nadja Abd el Farrag wieder ein Paar – bis „Naddel“ ihren Dieter 2000 an das Model Estefania Küster weitergibt.

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