Leben & Werk

Didi Danquart hat sich vor allem als Regisseur politischer Dokumentarfilme und politisch engagierter Spielfilme einen Namen gemacht, ist aber auch als Drehbuchautor aktiv. Mit seiner 2002 gegründeten Produktionsfirma noirfilm produziert er außerdem preisgekrönte Filme.

Didi Danquart wurde am 1. März 1955 in Singen geboren. Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner ging er nach Freiburg, wo er von 1979 bis 1983 Psychologie und Soziologie studierte. Danquart gehörte 1978 zu den Gründern der Medienwerkstatt Freiburg. Bis 1991 arbeitete er in unterschiedlichen Funktionen an verschiedenen politischen Film- und Videoprojekten des Kollektivs. So wurde er unter anderem für den Dokumentarfilm „Der Pannwitzblick“ (1991) mit dem Dokumentarfilmpreis der Filmkritik ausgezeichnet. Für seinen Kinofilm „Viehjud Levi“ (1998), nach dem gleichnamigen Theaterstück von Thomas Strittmatter, für den er sowohl das Buch schrieb als auch Regie führte, erhielt Danquart 1999 den Caligary-Award und den Major Prize of Jerusalem. Daneben war er auch als Theaterregisseur aktiv und inszenierte 1999 und 2002 zwei Folgen für die ARD-Reihe „Tatort“. 2002 gründete Danquart gemeinsam mit Boris Michalski seine eigene Produktionsfirma noirfilm in Karlsruhe. Der von noirfilm produzierte Kinofilm „Nacht vor Augen“ (2007/2008) erhielt 2008 den First Steps Award.

Didi Danquart war von 1982 bis 1989 Dozent für Video- und Dokumentarfilm an der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, von 2001 bis 2006 hatte er einen Lehrstuhl für künstlerischen Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. Didi Danquart ist der Zwillingsbruder von Pepe Danquart, der ebenfalls Regisseur ist („Schwarzfahrer“).

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