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Leben & Werk

Amerikanischer Film- und TV-Schauspieler und Musicalstar. Als amerikanische Showbusiness-Legende mit einer Karriere über fünf Jahrzehnte, gehört Dick van Dyke zu den beliebtesten Komödianten der USA. Mit eigenen TV-Shows, Disney-Filmen, Musicals und Komödien ist der hochgewachsene Funny Man vielseitiger, sympathischer und einfallsreicher Entertainer. Filme wie „Mary Poppins“ und „Tschitti Tschitti Bäng Bäng„, die „Dick van Dyke Show“ und die Krimireihe „Diagnose: Mord“ gehören zu seinen populärsten Arbeiten. Van Dyke erlebte alkoholbedingt mehrere Karriereknicks und Comebacks und brillierte 2006/07 im hohen Alter von 82 Jahren als Cecil, Chef der agilen alten Nachtwächter im Naturkundemuseum, in der Ben-Stiller-Komödie „Nachts im Museum„.

In die Filmgeschichte eingegangen ist Dick van Dyke als Lebenskünstler Burt, der Mann auf dem Schornstein, der mit der guten Fee Mary Poppins (Julie Andrews) die Kinder einer stocksteifen Londoner Familie die schönen Seiten des Lebens entdecken lässt. In „Mary Poppins“ (1964) spielt er unkenntlich auch die Rolle des Bankiers, singt und tanzt in der Szene im Park mit Zeichentrickfiguren. Liebenswert wie Burt ist Erfinder Caractacus Pott, der in dem nach James-Bond-Schöpfer Ian Flemings Kinderbuch entstandenen Filmmusical „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ (1968) aus einem schrottreifen Wagen ein Wunderauto fabriziert.

Dick van Dyke wurde 1925 in West Plains, Missouri, geboren und war während des Krieges Radioansager bei der Luftwaffe. Nach dem Krieg versuchte er es mit einer Werbeagentur, trat als Stand-up-Comedian in Nachtclubs auf, arbeitete für den Rundfunk und wurde in den 50er-Jahren regelmäßiger Gast im Fernsehen, wo er in der Andy Williams Show (NBC) und in Quizshows auftrat. Die Rolle des Rockstars im Broadway-Musical „Bye Bye Birdie„, eine Parodie auf Elvis‘ Einzug zum Militär, brachte ihm 1961 den Tony Award. Van Dyke spielte den Part auch in der gleichnamigen Filmversion von George Sidney (1963) als Partner von Ann-Margret. Dem Welterfolg „Mary Poppins“, für dessen Soundtrack er den Grammy erhielt, folgte eine Reihe Komödien („Scheidung auf amerikanisch“, „Die Lady und ihre Gauner“, „Wie klaut man ein Gemälde“ und mit dem schönen Rollennnamen Billy Bright, „Der Komiker“). 1974 spielte van Dyke in „Der Morgen danach“ einen alkoholkranken Geschäftsmann in einem realistischen Film zum Thema, der in Behandlungszentren gezeigt wurde, und in einer der besten „Columbo„-Folgen („Momentaufnahme für die Ewigkeit“) einen Mörder.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere in den 60-er Jahren war van Dyke bei CBS Star von „The Dick van Dyke Show“ (1961 - 1966) und spielte an der Seite von Mary Tyler die Vaterrolle des Rob Petrie. Die Show, für die er 1964, 1965 und 1966 den Emmy Award erhielt, wurde 1971 bis 1974 mit Hope Lange als Partnerin wieder aufgenommen, erhielt eine weitere Neuauflage 1976 bei NBC und als „The Van Dyke Show“ 1988 wieder bei CBS. Als van Dyke fast vergessen war, brachte ihm die Rolle des DA Fletcher in Warren Beattys Comic-Verfilmung „Dick Tracy“ derart viel Fanpost, dass er mit TV-Filmen und in der Krimireihe „Diagnose: Mord“ (1993-2001) als Arzt und Hobbydetektiv Dr. Mark Sloan eine neue Karriere startete. Privat produziert van Dyke 3D-Computergrafiken, die auch in der Reihe zum Einsatz kamen.

Dick van Dyke nahm 1963 das Album „Songs I Like By Dick van Dyke“ auf. Er wurde 1988 zur Disney-Legende ernannt und erhielt 1992 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. 2000 erhielt er den Life Career Award der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films.

Dick van Dyke war von 1948 bis 1984 mit Margie Willett verheiratet, mit der er vier Kinder hat. Er lebt mit Michelle Triola Marvin.

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