Diane Ladd

Schauspieler • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Als ältere Frau oder Witwe, die keinesfalls dem Leben entsagen will und einen gierigen Appetit auf den Körper junger Männer hat, glänzte Diane Ladd seit David Lynchs „Wild at Heart“ (1990) in mehreren Filmen der 90er-Jahre. So spielte sie in „Die sieben besten Jahre“ an der Seite von Ellen Burstyn und Olympia Dukakis, mit der sie den Part in „Mörderisches Herz“ noch konsequenter weiterentwickelte. Ladd schrieb sich die Rolle in ihrem Regiedebüt „Das teuflische Geheimnis der verrückten Mrs. Munck“ (1996), zu dem sie auch das Drehbuch schrieb, auf den altersattraktiven Leib als Witwe, die in der schwarzen Komödie eine späte Rache an ihrem Peiniger nimmt. „TIME“-Magazin-Kritiker Richard Corliss zählt Ladd zu den „Top 10 Schauspielerinnen der Welt“. Sie war drei Mal für den Oscar nominiert.

Diane Ladd, als Rose Diane Lanier 1932 in Meridian, Mississippi geboren, wurde in einigen Filmen des New Hollywood Cinema bekannt, z.B. in Roman Polanskis „Chinatown“ als Jack Nicholsons Sekretärin und in Martin ScorsesesAlice lebt hier nicht mehr“ als rassige Kellnerin Flo an der Seite von Ellen Burstyn. Für „Alice“ erhielt sie 1974 den Golden Globe und BAFTA Award als Beste Nebendarstellerin. „Alice“ wurde 1980/81 eine TV-Serie, in der Ladd in einigen Episoden ihren Part wieder aufnahm. Nach einem Karrieretief in den 80ern, in denen sie auf dem Theater und im Fernsehen spielte und nur sporadisch im Kino („Das Böse kommt auf leisen Socken“) zu sehen war, spezialisierte sie sich auf Psychothriller, schwarze Komödien („Der Kidnaper“, 1993) und Horrorfilme und kann auf fast 120 Filme zurückschauen. Ladd war Mutter von Gouverneur und Präsidentschaftskandidat John Travolta in Mike Nichols‘ Politsatire „Primary Colors - Mit aller Macht“ (1998), Mutter von Sandra Bullock in dem Drama „28 Tage“ (2000) über eine Alkoholikerin und gehörte zu Chevy Chases Familienclan im Weihnachtskomödienklassiker „Schöne Bescherung“. Sie spielte die Ada an der Seite von Sir Anthony Hopkins in Roger Donaldsons Motorradfahrerdrama „Mit Herz und Hand“ (2006) und an der Seite von Ashley Judd in Joey Lauren Adams‘ Drama „Come Early Morning“ (2006).

Späten Ruhm erlangte Diane Ladd als Psychiaterin Sally Druse in der elfteiligen TV-Serie „Kingdom Hospital“ (2004), US-Remake von Lars von Triers „Geister“-Reihe, wo sie dem Geheimnis der Klinik nachspürt.

Diane Ladd war drei Mal verheiratet, zuletzt mit Robert Charles Hunter. Mit ihrer Tochter, der Schauspielerin Laura Dern, aus ihrer ersten Ehe (1960-1969) mit dem Schauspieler Bruce Dern, trat sie in mehreren Filmen als Filmmutter und -tochter auf : In David Lynchs „Wild at Heart“, „Die Lust der schönen Rose„, „Citizen Ruth“ und „Inland Empire“ (2006).

2006 veröffentlichte Diane Ladd ihre Autobiografie „Spiraling Through the School of Life“.

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