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"Top Gun"-Regisseur Tony Scott springt in den Tod

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Warum nur machte Tony Scott seinem Leben ein Ende?

Tony Scott, hier noch entspannt Zigarre rauchend am Set mit Mickey Rourke Bild: Constantin

Hollywood-Erfolgsregisseur Tony Scott ist tot. Der Kultregisseur stürzte sich in Los Angeles von einer Brücke. Ein Passant hatte am Sonntag gegen halb ein Uhr beobachtet, wie Scott den Sicherheitszaun der Vincent Thomas Bridge zielstrebig überkletterte und dann ohne Zögern sprang.

Der Beobachter tätigte daraufhin sofort einen Notruf. Die Polizei fand anschließend Scotts leblosen Körper im Wasser. Die Ermittler gehen von Selbstmord aus: „Derzeit gibt es keinen Hinweis auf etwas anderes“, sagt Gerichtsmediziner Joe Bale. Die Zeitung Los Angeles Times berichtet, man habe in Scotts Auto einen Abschiedsbrief gefunden.

Der berühmte jüngere Bruder von „Prometheus„-Regisseur Ridley Scott galt als große Hollywoodlegende. Mit dem Actionhit „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel, der Tom Cruise den Durchbruch bescherte, sorgte Scott 1986 erstmals für Aufsehen. Es folgten Hits wie „Tage des Donners„, „Last Boy Scout“ oder „True Romance„. Als Scotts größter Film wird von vielen Kritikern „Der Staatsfeind Nr. 1“ angesehen, in dem Will Smith als Rechtsanwalt Opfer einer Verschwörung wird.

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Familie, Freunde und Kollegen trauern

Spannend und actionreich legte Scott 2001 mit „Spy Game – Der finale Countdown“ nach. Perfekt funktionierte in den letzten Jahren die Zusammenarbeit mit Denzel Washington: Das Duo brachte mit „Mann unter Feuer„, „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ und „Unstoppable – Außer Kontrolle“ allerfeinste Popcornunterhaltung in die Kinos.

Zuletzt arbeitete Scott an „Top Gun 2„, einem von den Fans schon sehnlich erwarteten Sequel zum Fliegerkult, in dem auch Tom Cruise wieder mitwirken wollte.

Tony Scott hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Der Sprecher der Scott-Brüder, der den Tod von Tony offiziell bestätigte, sagt: „Die Familie bittet, während dieser schwierigen Zeit ihre Privatsphäre zu respektieren.“

Auch in Hollywood hinterlässt Tony Scott, der stets mit einer roten Baseballmütze ans Set kam, eine unsagbar große Lücke. Kollegen, Freunde und Weggefährten drücken ihre Trauer aus: Regisseur Ron Howard sagt: „Ein tragischer Tag“. Martha Plimpton, die mit Scott die TV-Serie „Good Wife“ drehte, twittert: „Es tut mir so sehr, sehr leid, vom Tod von Tony Scott zu hören.“ Regie-Kollege Joe Carnahan schreibt: „Tony Scott war als Freund und Mentor unersetzlich. Tone, wo immer Du bist, ich habe Dich sehr lieb, Mann, ruhe in Frieden.“

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