Leben & Werk

Als Museumskurator Professor Marcus Brody ist der Brite Denholm Elliott nicht wegzudenken aus der „Indiana Jones“-Trilogie, wo er den gesetzten und korrekten Kollegen des Abenteuer-Archäologen (Harrison Ford) spielte und sich mit ihm im dritten Teil sogar aufs Pferd und auf die Suche nach dem Heiligen Gral wagte. Denholm Elliott spielte vor allem in den 70er und 80er Jahren tragende Nebenrollen in britischen und amerikanischen Filmen und wurde für seinen englischen Reisenden, dessen Sohn (Julian Sands) sich in die junge Miss Honeychurch (Helena Bonham-Carter) verliebt, in James IvorysZimmer mit Aussicht“ für den „Oscar“ nominiert. Er war einer der Millionäre in John Landis‘ „Die Glücksritter“ und glückloser Spieler in Peter Bogdanovichs „Saint Jack“. Für Bogdanovich gehörte er auch zum Ensemble der Chaos-Darsteller in der Theaterkomödie „Noises Off! - Der nackte Wahnsinn“. In seiner britischen Heimat, wo er in einer Anwaltsfamilie aufwuchs, diente er im Zweiten Weltkrieg bei der Royal Air Force und wurde 1942 über Deutschland abgeschossen, war drei Jahre in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg ging er zum Theater und machte sich dort, mehrfach ausgezeichnet, einen Namen. Zuerst für 15 Jahre unter Vertrag bei Alexander Korda, wurde Elliott, der auch häufig in TV-Filmen auftrat, jedoch erst durch James Ivory, Steven Spielberg oder Woody Allen, für den er in dem Kammerspiel „September“ einen die Nachbarin (Dianne Wiest) unerfüllt liebenden älteren Herrn spielte, ein Begriff. Elliott lebte mit seinen amerikanischen Kindern auf Ibiza, wo er 1992 starb.

Filme und Serien

Videos und Bilder

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare