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Leben & Werk

Der Mexikaner Demián Bichir spielte Fidel Castro für Steven Soderbergh, erhielt eine Oscarnominierung für seinen Auftritt in dem Drama „A Better Life“, stand für Quentin Tarantino vor der Kamera und wurde in Ridley Scotts Sci-Fi-Schocker „Alien: Covenant“ das Opfer eines Xenomorphs, der seine Brust sprengte — nur einige der vielen Meilensteine in einer langen und erfolgreichen Karriere.

Die Karriere und Filmografie von Demián Bichir fällt grob in zwei Teile: Da sind seine Anfänge in mexikanischen Telenovelas, die ihm in seinem Heimatland schon große Bekanntheit sicherten, bevor Bichir Ende der Nullerjahre nach Hollywood kam und zu Weltruhm aufstieg. Aufgewachsen ist Bichir in einer echten Schauspielerfamilie. Mutter und Vater arbeiteten als Schauspielerin und Regisseur am Theater in Mexiko-Stadt, weshalb der junge Demián Bichir schon im Alter von drei Jahren zum ersten Mal auf der Bühne gestanden haben soll.

Durchbruch in Hollywood

Obwohl Demián Bichir sich schon seit der frühen Jugend einen Namen als Theater- und TV-Darsteller machen konnte, sollte sein erster Versuch, in den USA Fuß zu fassen, scheitern. Bichir, der am 1. August 1963 geboren wurde, wechselte vom Theater schnell ins Fernsehen und spielte in den 80er-Jahren in verschiedenen Telenovelas mit, bevor er in den 90ern für vier Jahre nach Los Angeles zog. Von Erfolg war die Zeit leider nicht gekrönt, Bichir zog nach Mexiko zurück und baute seinen Ruf in Mexiko mit Filmen wie dem kultigen Gangsterdrama „Perdita Durango“ (1997) oder dem Gesellschaftsdrama „Hasta Morir – Bis in den Tod“ (1994) aus.

Durch den Erfolg in Mexiko gestärkt, versuchte Bichir Ende der Nullerjahre noch einmal sein Glück in Hollywood — diesmal mit Erfolg. Regisseur Steven Soderberghs castete Bichir für sein zweiteiliges Biopic „Che – Revolución“ und „Che – Guerrilla“ (beide 2008) in der Rolle des Fidel Castro. Darüber hinaus konnte er eine tragende Rolle in der preisgekrönten Serie „Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn“ (2008–2010) ergattern. Seither ist Bichir auch in Hollywood ein gefragter Mann.

Inzwischen hat Demián Bichir mit den größten Namen im Filmgeschäft zusammengearbeitet. So war Bichir im Jahr 2012 in Oliver Stones Gangster-Drama „Savages“ zu sehen, 2015 in einer Nebenrolle in Quentin Tarantinos Neo-Western „The Hateful Eight“, als Security-Chef der Covenant in Ridley ScottsAlien: Covenant“ (2017), nicht zu vergessen der Auftritt im Trash-Kult-Film „Machete Kills“ (2013) von Robert Rodriguez mit Danny Trejo in der Hauptrolle. Für das Drama „A Better Life“ (2011), in dem Bichir einen mexikanischen Immigranten spielt, der sich als Gärtner über Wasser hält und von einer besseren Zukunft träumt, erhielt er darüber hinaus eine Nominierung für den Oscar als Bester Hauptdarsteller.

Im Jahr 2018 spielt Bichir die Hauptrolle eines Pastors, der an die Grenzen seines Glaubens kommt, im Horrorschocker „The Nun“.

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