Debra Messing

Schauspieler • Producer • Sprecher
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Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Eine der komischsten Schauspielerinnen der USA, sicherte sich die sexy Brünette Debra Messing eine Fan-Gemeinde mit der Yuppie-Sitcom „Will & Grace“ (1998-2006), in der sie 186 Folgen lang die auf Männer stehende Innenarchitektin Grace Adler spielt, die mit dem schwulen Anwalt Will (Eric McCormack) in einer WG als Traumpaar der platonischen Liebe lebt. Die charmante Comedy, in der zahlreiche Gaststars wie Cher, Woody Harrelson und Martina Navratilova auftraten, wurde mehrfach für Emmy und Golden Globe nominiert, Messing gewann den Emmy 2003 und den Screen Actor’s Guild 2001.

Hochgewachsen und mit wirkungsvoll gelockten, brünetten Haaren, verbreitet Debra Messing in temperamentvoller, burschikoser und ungezwungen komischer Weise stets gute Laune, ist als Zuspielerin in Spielfilmen unschlagbar und eine geborene Szenenstehlerin. Ihre Traumfigur macht sie zu einer der attraktivsten Comedy-Schauspielerinnen der USA. 2008 trifft sie im Remake der feministischen Gesellschaftskomödie „The Women“ (1939, Regie: George Cukor, nach dem Stück von Clare Boothe-Luce) mit Eva Mendes, Jada Pinkett Smith, Meg Ryan, Candice Bergen, Annette Bening, Kathy Griffin und Nicolette Sheridan (der sie die Rolle der Grace wegschnappte) unter der Regie von Diane English zusammen.

Debra Messing wurde 1968 in Brooklyn, New York, geboren, wuchs in einer kleinen Gemeinde außerhalb von Providence, Rhode Island, auf . Sie besuchte die Brandeis University, die sie mit dem Diplom abschloss, studierte im Rahmen eines Austauschprogramms ein Jahr in London und absolvierte das Graduate Acting Program der New York University. Bühnenauftritten folgte 1995 ihr TV-Debüt in „NYPD Blue“ (drei Folgen). 1995 bis 97 spielte sie 47 Folgen an der Seite von Thomas Haden Church („Sideways“) in der Sitcom „Ned & Stacy“ eine junge Frau, die nicht von zu Haus loskommt. Zu ihren TV-Auftritten gehören zwei Folgen „Seinfeld“ (1996, als dessen unerreichbare Traumfrau), 13 Folgen „The Prey - Gefährliche Spezies“ (1998, als Bioanthropologin), die Maria Magdalena in der Mini-Serie „Jesus“ (1999) und die einen neuen Anfang suchende, geschiedene Frau eines Hollywood-Produzenten in der Mini-Serie „The Starter Wife“ (2007).

Im Kino war Messing als Ehefrau von Keanu Reeves in Alfonso Cuarons „Dem Himmel so nah“ (1995), als Lt. Penelope Carpenter in der Militärkomödie „McHale’s Navy“ (1997), als Ehefrau von Richard Gere in „The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen“ (2001), als TV-Reporterin in Woody Allens „Celebrity“ (1998) und wieder in Allens Satire „Hollywood Ending! (2002). Messing ist beste Freundin von Jennifer Aniston in „…und dann kam Polly“ (2004), New Yorkerin mit gekauftem Begleiter auf der Provinz-Hochzeit ihrer Schwester in „The Wedding Date“ (2005) und Drew Barrymores ältere Schwester im Las-Vegas-Film „Glück im Spiel“ (2006). Außerdem spricht sie in den Animationsfilmen „Garfield“ (2004) die Katze Arlene und in „Jagdfieber“ (2006) die Park Rangerin Beth.

Debra Messing wurde mehrfach zu einer der bestangezogenen Schauspielerinnen Hollywoods gewählt und war 2000 im Werbespot für Clairols Haircolor zu sehen. Sie ist für karitative Einrichtungen der Aidshilfe und des Tierschutzes tätig.

2000 heiratete Messing Drehbuchautor, Darsteller und Produzent Daniel Zelman, mit dem sie seit 2004 einen Sohn hat.

Filme und Serien

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