David Niven

Schauspieler
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Leben & Werk

David Niven (1910 – 1983) war Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle, mit perfekten Manieren, verfeinerter Artikulation, urbritischem Understatement und aristokratischer Noblesse. Er verkörperte den durch nichts aus der Ruhe zu bringenden Engländer als Snob und humorvollen Lebemann, gelangweilten Salonlöwen und liebenswert seine Schrullen pflegendes Clubmitglied der höheren Gesellschaft. Ironischerweise gewann er seinen „Oscar“ nicht für seine typischen Rollen, sondern für den Lügner und alternden Major in „Getrennt von Tisch und Bett„, der Deborah Kerr heimlich liebt. Mit Niven als Jules Vernes‘ Phileas Fogg ging es „In 80 Tagen um die Welt“, er teilte sich Ava Gardner mit Kenneth More als unfreiwillige Robinsons in „Die kleine Hütte“ und war der Playboy in „Bonjour Tristesse„.

Niven hatte eine Ausbildung am „Royal Military College“ in Sandhurst erfahren und es bis zum Leutnant gebracht und war zeitweise Journalist und Whiskey-Verkäufer, bevor er 1934 in Hollywood debütierte. Aus der Fülle seiner Film- und TV-Arbeiten ragen der Gentleman-Dieb in Blake Edwards‘ „Der rosarote Panther“, der Spion in „Dolche in der Kasbah“ und der Botschafter in „55 Tage in Peking“ heraus. Niven war ein gefragter Ensembleschauspieler. In den letzten Jahren von der Parkinsonschen Krankheit gezeichnet (seine Stimme für „Der Fluch des rosaroten Panthers“ musste von einem anderen Schauspieler synchronisiert werden), hatte Niven zwei Autobiografien (1971 und 1975) und zwei Romane (1951 und 1981) veröffentlicht. Seine besondere Schlagfertigkeit bewies er in seinem Spontan-Kommentar, als während der „Oscar“-Vergabe 1972 ein nackter „Streaker“ hinter dem am Mikrofonpult stehenden Niven vorbeiflitzte.

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