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Leben & Werk

Trickbetrug in allen Formen, vom Kartenspiel über den Identitätstausch bis zum großangelegten Wirtschaftsverbrechen, steht im Zentrum der Filme von David Mamet. Mamet machte sich zunächst mit kontroversen Theaterstücken einen Namen, schrieb eines seiner ersten Drehbücher für Sydney Lumets Justizkrimi „The Verdict“ (1982) und erhielt dafür eine „Oscar“-Nominierung. 1947 in Chicago geboren, debütierte Mamet 1987 als Regisseur mit „Haus der Spiele„, wo er eine Psychiaterin und leidenschaftliche Spielerin zum Opfer ihrer Sucht und eines gezielten Trickbetrugs werden lässt. Ihr Gegenspieler war Joe Mantegna, Lieblingsdarsteller von Mamet, der im Folgefilm „Things Change – Mehr Glück als Verstand“ einen kleinen Mafioso spielte, der den Clan mit einem Strohmann (Don Ameche) vergeblich zu übertölpeln versucht und sich mit dem alten Herrn anfreundet. In „Homicide – Mordkommission“ (1991) war Mantegna jüdischer Polizist, der sich in seiner Identitätsfindung verliert und am Ende allein und ohne Lebenssinn dasteht. „Oleanna„, nach dem eigen Bühnenstück, kreist um sexuellen Missbrauch an US-Universitäten und ist in Form eines Kammerspiels zwischen einem Professor und seiner Studentin, die einen Geschlechterkampf ausfechten, inszeniert. Mamets Thriller „Die unsichtbare Falle“ (1997) behandelt einen Fall von Wirtschaftskriminalität und geistigem Diebstahl, indem ein Erfinder (Campbell Scott) von den cleveren Juristen eines Konzerns erst um die Früchte seiner Arbeit, dann um seine Existenz gebracht wird. David Mamet schrieb u.a. die Drehbücher zu dem Immobiliendrama „Glengarry Glen Ross“ und zu „American Buffalo„. Seine eher intellektuellen Arbeiten bilden eine interessante Variante des Thriller-Genres.

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