„Warrior Cats“-Film schleicht sich ins Kino

Alexander Jodl |

David Heyman Poster

Bislang konnte man sich das Leben der wehrhaften Katzen in ihrer hierarchischen Clanwelt lediglich in seiner Phantasie ausmalen. Doch das soll sich bald ändern: Rusty „Firestar“ wird bald auch im Kino um sein Leben kämpfen.

„Warrior Cats“ - Trailer zur Buchreihe

Die „Warrior Cats“ sind ein Phänomen: Zwar verfügen die von einer Autorengruppe produzierten Fantasy-Romane hierzulande nicht über den Bekanntheitsgrad von „Harry Potter“ & Co. Doch bei einem nicht unerheblichen Teil der Jugendlichen haben die durchaus packend geschriebenen Abenteuer einiger pseudomilitärisch organisierter Katzenclans fast schon Suchtcharakter. 36 Bände wurden davon unter dem Pseudonym „Erin Hunter“ bereits veröffentlicht – längst auch hierzulande sichere Kandidaten für die Top-Listen des Buchhandels. Dazu Hörspiele, Manga-Ableger und vieles mehr. Bereits vor einigen Jahren waren weltweit mehr als 15 Millionen Exemplare über die Ladentheke gegangen.

Bis die verfeindeten Katzenclans sich auf der Leinwand oftmals mörderische Kämpfe liefern dürfen, war es also nur eine Frage der Zeit. Doch jetzt hat David Heyman, Produzent von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, bekannt gegeben, dass es demnächst wohl soweit sein wird. Und zwar nicht als Animations-Abenteuer, was vermutlich einfacher zu inszenieren wäre, sondern sogar als Realverfilmung. Offenbar schwebt dem Filmemacher dabei nicht nur ein einzelnes Abenteuer, sondern gleich eine ganze Reihe vor: „Das Interessante an den Büchern ist, dass sie so viele Erzählungen beinhalten“, erläuterte er begeistert in einem Interview. „Hinzu kommt, dass die Bücher immer noch geschrieben werden. Also wird es so viele Filme geben, wie wir interessante Geschichten erzählen können – und das Publikum sie sehen will.“

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Weder zu einer Zeitangabe noch zu einem potentiellen Regisseur gibt es bis jetzt erste Hinweise. Offenbar soll aber in der Verfilmung, wie auch in den Romanen, zunächst das Schicksal der ehemaligen Hauskatze RustyFirestar“ geschildert werden, der sich den freilebenden Clans anschließt. „Er ist stigmatisiert, er ist ein Außenseiter, er stammt nicht aus den Wäldern – er lebte im Schutz eines menschlichen Zuhauses“, schildert Heyman seinen Hauptdarsteller.„Also muss er sich erst mal an diesen Ort gewöhnen, sich seinen Platz darin verdienen – und das trotz großer Vorurteile gegen ihn – bevor er ultimativ aufsteigt.“

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