David Foley

David Foley

Leben & Werk

Kanadischer Schauspieler, Komiker und Entertainer. Neben Martin Short einer der produktivsten kanadischen Komiker und Entertainer, ist David Foley in rund 100 TV-Shows, Serien und Filmen aufgetreten und hat unzählige Charaktere entwickelt und gespielt. Seine Spezialität sind Angestellte des mittleren Managements, die durchdrehen. Foley war Gast in über 50 TV-Serien und in rund 40 Spielfilmen teils als Synchronsprecher tätig. Legendär sind die Sketch Show „The Kids in the Hall“ (1988-94) und die Comedyshow „NewsRadio“ (1995-99). Foley war Gastgeber der Game Show „Celebrity Poker Showdown“. Er spielte Nebenrollen in Filmen wie „Ich liebe Dick“ (1999) und „Monkeybone“ (2001). In Uwe Bolls Videogame-Adaption „Postal“ (2007) ist er Onkel von Titelheld Postal Dude (Zack Ward) und Guru einer Sekte, die zur Tarnung seiner Sexorgien dient. Er geht mit dem Neffen in einem „Falling Down„-Szenario auf Raubzug und trifft auf Terroristen um Osama Bin Laden.

David, meist als Dave Foley geführt, wurde 1963 als David Scott im Vorort Etobicoke von Toronto, Ontario, geboren und brach mit 17 Jahren die High School ab, um Komiker zu werden. Er versuchte sich ein Jahr in Stand-Up-Comedy und nahm an Kursen der Second City Comedy Gruppe teil, wo er auf Kevin McDonald traf, mit dem er ein Gespann bildete, als Platzanweiser in Kinos arbeitete und 1984 die Improvisations-Sketch-Gruppe „The Kids in the Hall“ gründete. Als CBC sie unter Vertrag nahm, lieferte die fünfköpfige Gruppe 111 Episoden ab, die zwischen 1988 und 1994 auch von CBS und HBO übernommen und gesendet wurden. Ab 1995 war Foley als neuer Nachrichtenchef eines Radiosenders Hauptdarsteller der Sitcom „NewsRadio“, die mit 97 Episoden bis 1998 lief. Gastgeber der Game Show „Celebrity Showdown“, begleitete er 2004-06 Turniere der Prominenten-Pokerrunden. Er ist häufig in der „Late Late Show“ bei CBS zu sehen, die direkt nach David Lettermans Talkshow gesendet wird.

Foley war in über 50 TV-Serien Gast in ein oder zwei Episoden, darunter „King of Queens“ und „Scrubs„; „Will & Grace war die einzige Serie, bei der er in fünf Folgen auftrat, in der Mini-Serie „From the Earth to the Moon“ (1998) war er Astronaut Alan Bean. Seit 1986 spielt er auch in Spielfilmen: Mit Brendan Fraser in der Liebeskomödie „Eve und der letzte Gentleman“ (1999) und als Manager des Cartoonisten Stu (Fraser) in „Monkeybone“ (2001). In der Teenie-Politsatire „Ich liebe Dick“ (1999), wo zwei Teenager (Kirsten Dunst, Michelle Williams) den Watergate-Skandal aufdecken, verkörpert er Bob Haldeman, Pressesprecher des Weißen Hauses.

Im Internet sind David Foleys komische Videcoclips unter Super Deluxe zu finden. Foley sprach für Disney und Pixar in den Animationsfilmen „Das große Krabbeln“ (Flik) und „Cars“ (Flik-Auto) und lieh in „South Park“ den Baldwin Brothers die Stimme. Für die „Stripper’s Union“ schrieb er den Song „Give Up and Go Away“.

Für das Drehbuch der Komödie „The Wrong Guy“ wurde Foley 1997 auf dem US Comedy Acts Festival ausgezeichnet.

David Foley war von 1991-1997 mit Tabitha Southey verheiratet, mit der er zwei Söhne hat, und heiratete nach der Scheidung 2002 die Schauspielerin Crissy Guerrero, mit der eine Tochter hat.

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