Weiter entwickelt oder undankbar?

Vor „Twilight“ kannte ihn so gut wie niemand. Doch kaum, dass „Biss zum Morgengrauen“ ins Kino kam, war Robert Pattinson ein internationaler Superstar. Seitdem kann er sich vor Rollenangeboten kaum retten und sich die Projekte aussuchen.

Dabei richtet Robert sein Auge hauptsächlich auf anspruchsvolles Kunstkino. Und will gleichzeitig nichts mehr wissen von der Rolle, die ihm den Durchbruch bescherte. Denn auf die Frage, ob er noch einmal den Vampir Edward Cullen spielen würde, meinte Robert Pattinson nun prompt: „Ich könnte auf keinen Fall noch einen ‚Twilight‘-Film drehen!“, beeilte sich dann aber, noch zu erklären: „Ich bin ja jetzt auch zu alt.“

Stattdessen sonnt sich R-Patz, wie ihn seine Fans einst liebevoll nannten, lieber an der Côte D’Azur, wo beim Festival des Cannes das internationale Arthouse-Kino gefeiert wird, zu dem Pattinson nun ganz selbstverständlich gerechnet wird.

Wie gut ist der neue Robert?

Tatsächlich überzeugte er Kritiker dort durch vielschichtiges Spiel im Outback-Thriller „The Rover„, in dem er als geistig leicht zurückgebliebener Bruder eines Überfall-Opfers den flüchtigen Täter begleiten muss. Auch in der Hollywood-Satire „Maps to the Stars“ von Indie-König David Cronenberg beeindruckt er als Möchtegern-Drehbuchautor, der sich als Star-Chauffeur durchs Leben schlägt und seine Fahrgäste mit seinen kruden Ideen tyrannisiert.

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Wer sich selbst ein Bild machen will, ob der einstige „Twilight“-Star sich zu Recht von seiner Kino-Vergangenheit distanziert, kann das ab 11. September tun, wenn „Maps to the Stars“ regulär in unsere Kinos kommt. Für „The Rover“ steht der genaue Termin zwar noch nicht, ein Kinostart in Deutschland ist aber fest geplant.

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