Obwohl Christopher Nolan eine Steilvorlage für ihn hinterließ, wird Joseph Gordon-Levitt nicht der neue Rächer von Gotham City.

Nach "The Dark Knight Rises" gönnt sich Joseph Gordon-Levitt satten SciFi-Thrill in "Looper" Bild: Concorde

Joseph Gordon-Levitt

Aktuell tourt Gordon-Levitt durch die Lande, um für seinen neuen Film, den Science Fiction-Thriller „Looper“ die Werbetrommel zu rühren. In einer US-Fernsehshow wurde er gefragt, ob er nun als Robin für einen neuen Batman-Film zurückkehrt. „Nicht ich entscheide solche Dinge“, antwortete der 31-jährige Schauspieler trocken.

Warum ihn Filmriese Warner überhaupt als Robin einführe, wenn gar keine Fortsetzung geplant sei? „Man muss das nicht unbedingt als Einführung verstehen. Sondern vielmehr als das großartiges Finale dieser Trilogie. Batman ist mehr als ein Mann, sondern ein Symbol. Jeder kann ein Held sein. Wir alle tragen Helden in uns. Dieses Thema zieht sich durch die gesamte Trilogie.“

Warner Bros. hatte also nie vor, die Robin-Figur weiterzuentwickeln. Es ging nur darum anzudeuten, dass Batman ein Erbe hinterläßt, welches ein neuer Held antreten könnte.

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„Batman ist doch keine Kunst“

Der eine lobt „The Dark Knight Rises“, ein anderer motzt: Top-Regisseur David Cronenberg läßt kein gutes Haar an der Arbeit seines Kollegen Nolan. Auf Promotion-Tour für seinen Film „Cosmopolis“ erklärt Cronenberg, warum er niemals einen Superheldenstoff anrühren würde:

„Es ist per Definition ein Comicbuch. Es ist für Kinder, im Kern pubertär“, mosert Cronenberg, „wenn ich Leute höre, die „The Dark Knight Rises“ große Kinokunst nennen, dann denke ich: Die haben verdammt noch mal keine Ahnung, wovon sie da reden.“ Cronenberg erkennt die technische Brillianz von Christopher Nolans Batman-Trilogie zwar an, findet sie aber dennoch „langweilig“. Was ihn am meisten stört: „Batman läuft darin doch nur mit seinem blöden Cape herum.“

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