Danny DeVito

Schauspieler • Producer • Sprecher • Regisseur • Synchronsprecher
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Leben & Werk

Agil, gerissen, ein verbissener Wurzelzwerg, giftig, spöttisch, sarkastisch und Spitzbube cum laude, ist der kleinwüchsige Danny DeVito in seinem Element als Betrüger, auch brutaler Schurke und Gauner und bevorzugt schwarze Komödien, in denen er andere höhnisch hereinlegen kann. 1944 geboren, gehörte er zu den Insassen der Nervenklinik in „Einer flog über das Kuckucksnest„, machte aber erst Mitte der 80er in einer Reihe von Komödien Karriere, die seine zielstrebige Gemeinheit förderten, so als Ehemann, der über die Entführung seiner Frau (Bette Midler) glücklich ist, als Aluminium-Vertreter in „Tin Men“ oder als Mordlustiger in seiner ersten Filmregie „Schmeiß die Mama aus dem Zug“, deren Erfolg er mit „Der Rosen-Krieg„, in dem sich Michael Douglas und Kathleen Turner einen tödlich endenden Ehekrieg liefern, noch übertraf. Sein Lieblingsprojekt, die Biografie des ermordeten Gewerkschaftsführers „Hoffa“ mit Jack Nicholson, bleibt erfolglos. In den Filmen unter der Regie von Ivan Reitman nahm er das Boshafte zurück, so als Zwillingsbruder des gutmütigen Hünen Arnold Schwarzenegger in „Twins“ oder Wissenschaftler in „Junior“, in dem seine Qualitäten fast vollständig fehlen. In seinem Element war er wieder in der Hollywood-Krimi-Satire „Get Shorty“ als skrupelloser Filmproduzent. In Milos Formans „Der Mondmann“ trat er als Manager von Jim Carrey auf und als Taxifahrer in der im Film zitierten TV-Serie „Taxi“, mit der DeVito 1978 Erfolg hatte („Emmy“ und „Golden Globe“) und für die er auch bei einigen Folgen Regie geführt hatte. DeVito gründete zwei Produktionsgesellschaften, von denen eine vor allem für das Kabelfernsehen tätig ist.

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