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Leben & Werk

Er ist der Mann, der mit freundlicher Verbindlichkeit als Gewerkschafter, Lokalpolitiker oder Lobbyist die Fäden knüpft, die später ein System aus Freundschaften, Geschäften und Mauscheleien zwischen Politik, Wirtschaft und organisiertem Verbrechen zusammenhalten. Der massig wirkende Italo-Amerikaner Danny Aiello (geb. 1933 in der South Bronx) war tatsächlich Gewerkschaftssprecher und Türsteher sowie Conférencier, bevor er zu einer verlässlichen Größe des Theaters wurde und relativ spät zum Film kam. Aiello ist der Patriarch, der den Familienverband zusammenhält, der Sprecher einer Clique und um Ausgleich bemühter Interessenvertreter. Seine populärste Rolle war die des sorgsamen, aber etwas langsamen Verlobten von Cher, der gegenüber Nicolas Cage in Norman JewisonsMondsüchtig“ keine Chance hat. Da hatte er als Cop neben Paul Newman in „Fort Apache, the Bronx“, als arbeitsloser Ehemann von Mia Farrow in „The Purple Rose of Cairo“ und in Sergio Leones „Es war einmal in Amerika“ schon erste Meriten hinter sich. Für den „Oscar“ nominiert wurde er als prinzipientreuer und temperamentvoller Pizzabäcker und Restaurantbesitzer in Spike Lees „Do the Right Thing“ und fand eine seiner schönsten Rollen als Gatte von Gena Rowlands, der vor seinem Tod noch einmal den Familienclan um sich sammelt, in Lasse HallströmsEin charmantes Ekel„. Als komischer Mafioso kann er seine Braut (Melanie Griffith) in „Two Much“ nicht aufhalten, zu Antonio Banderas überzulaufen. Quintessenz seiner Rollen ist der Lokalpolitiker in Harold Beckers „City Hall“, dessen Karriere aus Loyalität zu Bürgermeister Al Pacino schwankt und der sich nach quälender Vorbereitung in einem Auto am Straßenrand erschießt. Für das Fernsehen arbeitete Aiello in der Krimiserie „Die Lady mit dem Colt“. Und für Madonna trat er in deren Musik-Video „Papa Don’t Preach“ auf.

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