Bilderstrecke starten(19 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Daniel Küblböck

Leben & Werk

Daniel Küblböck ist ein Paradebeispiel für Medienmacht und den Willen zum Konsum. An dem am 27. August 1985 in Hutthurm geborenen Bayern scheiden sich die Geister: Die einen finden ihn witzig, die anderen sehen in ihm einen Teil der Trash-Kultur, wieder andere verstehen den sinnlosen Hype um den kleinen Quälgeist überhaupt nicht. Kein Wunder, dass Küblböck, der sich mit bemerkenswertem Kalkül zur öffentlichen Person gemacht hat, von den Zuschauern des Privatkanals Pro Sieben 2004 zur nervigsten Person des Jahres gewählt wurde. Bei der ZDF-Abstimmung „Unsere Besten“ hingegen belegte er den sechzehnten Platz noch vor Wolfgang Amadeus Mozart. Als Drittplatzierter der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ zum Medienstar erhoben, versuchte der damals 18-jährige Küblböck von Anfang an, mit auffälliger Kleidung, kindlichem Getue, offen nach außen getragenen homosexuellen Neigungen und einem aufdringlichen Akzent die Kameras so lange wie möglich auf sich zu ziehen. Nach dem Hauptschulabschluss arbeitet Küblböck zunächst in einem Kindergarten, bevor er sich 2003 für die Superstar-Show bewirbt und dabei das Interesse der Bild-Zeitung weckt, die ihn nur zu gern zum „schrägen Vogel“ abstempelt. Ein verkaufsförderndes Image, das dem Aufsteiger trotz seines Ausscheidens in der vorletzten Runde einen Vertrag mit Dieter Bohlen einbringt. Die Single „You Drive Me Crazy“ erobert in Deutschland und Thailand die Charts. Über ein Jahr lang bleibt Daniel in den Medien präsent. Er tritt in TV-Serien und Werbespots auf, veröffentlicht ein Album („Positive Energie“, 2003) und eine Autobiografie („Ich lebe meine Töne“, ebenfalls 2003), die zum Bestseller wird. 2004 ist er wieder in einer Fernsehshow zu sehen, diesmal mit dem Titel „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“. Gerade als sein Superstar-Stern zu sinken droht, macht Küblböck wieder (negative) Schlagzeilen, da er ohne Führerschein einen schweren Autounfall verursacht. Der Film „Daniel und der Zauberer“, der wenig später in die Kinos kommt, findet dennoch kaum Beachtung und wird nach der ersten Woche wieder abgesetzt. Ein für Oktober desselben Jahres angekündigtes Album erscheint nicht, lediglich eine mit drei anderen ehemaligen „Superstars“ aufgenommene Single, dann scheint die Karriere beendet. Nachdem ein Comic namens Super-Dan, der Küblböck als Superhelden darstellt, ebenfalls floppt, wird er 2005 schließlich von Schlagerveteran Jack White unter Vertrag genommen. Im September erscheint die Single „König von Deutschland„. Neue Schlagzeilen gibt’s aber schon vorher: Daniel streitet sich gerichtlich mit einem Ein Ex-Lover, der Telefonsex-Bänder zum Verkauf angeboten hat, und verbringt eine Woche lang im Big-Brother-Dorf, wo er den Superstar-Gewinner Alexander Klaws als bisexuell bezeichnet. Ebenso wie die eher enttäuschende Single „König von Deutschland“, stößt auch das zweite Album, „Liebe Nation“, (2005) auf sehr geringes Interesse und verschwindet bereits nach einer Woche wieder aus den Verkaufshitlisten.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Nein, Du wirst nicht singen!

    Nein, Du wirst nicht singen!

    Große Vorfreude auf Stefan und Harry als Zeichentrick im Kino! Jetzt wurde bekannt, wo die Kultkommissare ermitteln...

    Ehemalige BEM-Accounts  

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare