Dana Ivey

Schauspielerin
Dana Ivey Poster

Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Eine der großen und gefeierten amerikanischen Theaterschauspielerinnen, für die die Rolle der „Miss Daisy“ geschrieben wurde, übernahm Dana Ivey seit den 80er-Jahren Nebenrollen in rund 50 Hollywodfilmen. Angefangen mit Miss Millie, Haushälterin der Frau des Bürgermeisters, in Steven SpielbergsDie Farbe Lila“ (1985), verlieh sie zahlreichen Charakteren Format und Statur und wurde eins der bekanntesten Gesichter strenger, ernster und famos verrückter Frauen, ob als Margaret Addams in den schwarzhumorigen „Addams-Family“-Horror-Fantasy-Filmen, als Kongressabgeordnete im Reese-Witherspoon-Komödienhit „Natürlich blond 2“ (2003), als Schwester Agnes in Brett Ratners Actionkomödie „Rush Hour 3“ (2007) oder als Mrs. Marjorie Pickthall, Anführerin der liebenswerten (Quäl)-Geister, die Ricky Gervais in der romantischen Komödie „Wen die Geister lieben“ (2008) heimsuchen.

Dana Ivey wurde 1941 in Atlanta, Georgia, geboren und war sich seit dem sechsten Lebensjahr sicher, Schauspielerin zu werden. Sie besuchte und absolvierte das Rollins College in Florida, wo sie zur Phi Mu Schwesternschaft gehörte und 2008 die Ehrendoktorwürde erhielt. Ivey studierte mit einem Fulbright-Stipendium an der London Academy of Music and Art und begann ihre Schauspielkarriere an kanadischen und amerikanischen Bühnen, bevor sie nach New York zog, wo sie bis heute lebt. 1982 spielte sie eine der Hexen in „Macbeth“, 1990 Hamlets Mutter Gertrud in Kevin Klines Inszenierung am Joseph Papp Theatre. Ivey debütierte am Broadway in Noel Cowards „Present Laughter“. Autor Alfred Uhry schrieb für sie die Rolle der Miss Daisy im Stück „Driving Miss Daisy„, für das sie für den Obie Award nominiert wurde. In der Filmversion spielte Jessica Tandy die Rolle und gewann 1988 den Oscar. Im Lauf ihrer Bühnenkarriere hat Ivey den Obie Award, den Drama Desk Award und den Outer Critics Circle Award erhalten und war fünf Mal für den Tony Award nominiert. 2008 wurde sie in die American Theatre Hall of Fame aufgenommen.

Zu Dana Iveys Filmen gehören Disneys Mark-Twain-Verfilmung „Die Abenteuer von Huck Finn“ (1993, als Witwe Douglas), „Schlaflos in Seattle“ (1993, mit Tom Hanks und Meg Ryan), „Sabrina“ (1995, mit Julia Ormond und Harrison Ford), die John-Irving-Verfilmung „Simon Birch – Kleiner Held ganz groß“ (1998, als Großmutter Wentworth), die Bruce-Willis-Komödie „The Kid“ (2000, als Dr. Alexander), die Teenager-Komödie „Orange County“ (2002, mit Colin Hanks und Jack Black), die Komödie „Ein Chef zum Verlieben“ (2003, mit Hugh Grant und Sandra Bullock) und „A Very Serious Person“ (2006).

Dana Ivey gab 1978 ihr TV-Debüt in der Serie „Search for Tomorrow“, wurde mit der Mini-Serie „Kleine Gloria – Armes reiches Mädchen“ (1982) und der Serie „Easy Street“ (1986) ein bekanntes Gesicht und trat jeweils in einer Episode der Serien „Law & Order„, „Frasier„, „Homicide“, „Sex and the City“, „Monk“, „The Practice“ (als Richterin) und „The Return of Jezebel James“ (mit Parker Posey) auf.

Dana Ivey wird wegen ihrer Ähnlichkeit häufig mit der aus „Harry Potter“-Filmen bekannten britischen Schauspielerin Dame Maggie Smith verwechselt.

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