Dan Stevens

Dan Stevens

Leben & Werk

Mit einem charmanten Lächeln und markanten blauen Augen spielte sich der Brite als Matthew Crawley in die Herzen der „Downton Abbey“-Fans. Seitdem versucht er in Hollywood sein Glück. Ob mysteriös in „The Guest“, gerissen in „Ruhet in Frieden“ oder komödiantisch in „Nachts im Museum 3“, der Schauspieler wächst von Rolle zu Rolle. Aktuell verzaubert er Disney-Fans als Prinz Adam in der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ und ist der Hauptdarsteller in der Superheldenserie „Legion“.

Dan Stevens Leben und Karrierebeginn

Geboren am 10.10.1982 im Londoner Stadtteil Croydon wurde Dan Stevens mit seiner Geburt von zwei Lehrern adoptiert und wuchs in Wales und Südengland auf. Sein Interesse an der Schauspielerei wurde bereits zu Schulzeiten geweckt, als er mit seinem Lehrer an Stücken wie „Macbeth“ gearbeitet hatte und in den Sommerferien für das National Youth Theatre in London auf der Bühne stand. Nach seinem Studium der englischen Literatur in Cambridge, wo er Freundschaften mit Rebecca Hall und Eddie Redmayne schloss, begann er 2004 seine professionelle Karriere als Schauspieler in einer Shakespeare Theatergruppe.

Sein Debüt vor der Kamera absolvierte er in einer Nebenrolle in der Miniserie „Frankenstein“ (2004) an der Seite von Alec Newman und Donald Sutherland. In der Miniserie „Die Schönheitslinie“ (2006) schanzt er sich in den 1980ern in einer reichen Familie ein und sorgt für turbulente Ereignisse. Ritterlich zeigt er sich in der Jane-Austen-Adaption „Sinn und Sinnlichkeit“ (2008) in der Dan Stevens als Edward Ferrars um das Zuneigung der ältesten Dashwood-Schwester Elinor (Hattie Morahan) kämpft. Im Biopic „Hilde“ (2009) verkörpert er den zweiten Ehemann, David Cameron, der Schauspielerin Hildegard Knef (Heike Makatsch).

Dan Stevens in „Downton Abbey”

Der große Durchbruch gelang Dan Stevens 2010 als er in „Downton Abbey“ gecastet wurde. Darin verkörpert er den mittelständischen Anwalt Matthew Crawley, der zu Beginn der Serie als Erbe für das titelgebende aristokratische Anwesen erklärt wird und vor Ort mit seinen entfernten Verwandten aneckt, allen voran Lady Mary Crawley (Michelle Dockery). Doch die anfangs angespannte Beziehung zwischen den Beiden entwickelt sich schnell zur Romanze und ließ Fanherzen höher schlagen.

Große Wellen schlug seine Entscheidung, die Serie nach drei Staffeln zum Weihnachtsspecial 2012 zu verlassen. Durch den immensen Erfolg, den die Sendung vor allem in den USA zu verbuchen hatte und ihm einen Screen Actors Guild Award für das beste Ensemble bescherte, erklärte Dan Stevens seinen Ausstieg damit, dass ihm „Downton Abbey“ zwar sehr an Herzen liege, jedoch wenig Raum für neue Möglichkeiten offen ließ. Nach Auftritten in den Filmen „Vamps – Dating mit Biss“ (2011) und „Summer in February“ (2012) zog er mit seiner Familie nach New York, wo er 2012 sein Debüt am Broadway neben Jessica Chastain gab.

Filme mit Dan Stevens: Von „The Guest“, „Ruhet in Frieden“ und „Nachts im Museum 3“

Im Biopic „Inside WikiLeaks“ (2013) verkörpert er Ian Katz, einen Journalisten beim Guardian und gleichzeitigen Kontakt für Julian Assange (Benedict Cumberbatch). Viel Kritikerlob erhielt Dan Stevens für seine Darstellung im Action-Horror-Thriller „The Guest“ (2014). Darin wird er der mysteriöse Dauergast einer Familie in New Mexico und versteckt ein gefährliches Geheimnis.

Als Drogenbaron und trauernder Witwer ist er in „Ruhet in Frieden“ (2014) zu sehen, der Liam Neeson als Privatermittler engagiert um dem Mörder seiner verstorbenen Ehefrau dingfest zu machen. Im Familienfilm „Nachts im Musuem – Das geheimnisvolle Grabmal“ (2014) zeigt er sich als Sir Lancelot von seiner komödiantischen Seite und sorgt für einen Spießroutenlauf bis nach New York. Gemeinsam mit drei weiteren alten Schulfreunden, versucht Dan Stevens in „Criminal Activities“ (2015) das schnelle Geld zu machen, sieht sich jedoch schnell in Lebensgefahr, als sie dabei die Wege von Kriminellen kreuzen. Blind geboren, erlangt er urplötzlich in „The Ticket“ (2016) seine Sehkraft wieder und beginnt durch diesen plötzlichen Wandel sein Leben zu überdenken.

Dan Stevens in „Die Schöne und das Biest“

Zauberhaft wird es in der Realverfilmung des Disney-Films „Die Schöne und das Biest“ (2017). Dem Animationsfilm aus dem Jahre 1991 nachempfunden, wird Dan Stevens als französischer, undankbarer Aristokrat von einer Zauberin mit einem Fluch belegt, dass ihn in das titelgebende Biest verwandelt. Erst die Liebe einer schönen Dame (Emma Watson) kann ihn und seine Bediensteten wieder von seinem Fluch befreien.

Während zunächst von Regisseur Bill Condon angedacht war, das Biest mit Make-Up umzuwandeln, wurde auf Anraten von den Verantwortlichen bei Walt Disney auf CGI-Kunst gesetzt. Dafür musste Dan Stevens einige Szenen zweimal spielen: zunächst am opulenten Set mit Emma Watson und später ein weiteres Mal im Motion Capture Anzug im Studio. Sowohl neu für die Adaption als auch für den britischen Darsteller war zudem die Verwendung des Songs „Evermore“. Um das Lied des Biestes klanglich perfekt zu inszenieren, nahm der Brite Gesangsunterricht.

Kino.de im Interview mit Dan Stevens und Emma Watson

Dan Stevens: „Legion“ und aktuelle Filme

Ein weiterer Erfolg gelang Dan Stevens mit der Superhelden-Serie „Legion“ (2017-), die im X-Men-Universum spielt. Darin verkörpert er David Haller, einen mächtigen Mutanten, der an Schizophrenie leidet und sich nach der Begegnung mit der Mutantin Syd (Rachel Keller) plötzlich von verschiedenen Parteien umworben sieht, die seine wahren Kräfte enthüllen möchten. Die Serie entstammt aus der Feder von Noah Hawley, der mit der Serienadaption „Fargo“ bereits einen Emmy in Empfang nehmen durfte. In Vorbereitung auf die Rolle hat sich Dan Stevens mit den Aspekten von Schizophrenie auseinander gesetzt. Ob verträumt, ob kurz vor dem Wutanfall, ob verstörend, singend und tanzend – in der Rolle zeigt Dan Stevens seine ganze Schauspielklasse, wie ihm einige bekannte Kritiker bereits bescheinigten.

Im Science-Fiction-Film „Redivider“ (2017) kämpft er um seine Familie, während er im Biopic „Marshall“ (2017) nach „Die Schöne und das Biest“ (2017) erneut mit Josh Gad vor der Kamera steht. Historisch wird es ebenfalls, wenn er für „The Man Who Invented Christmas“ (2017) den Autor Charles Dickens verkörpert, der nach drei Flops in Eigenregie „Eine Weihnachtsgeschichte“ veröffentlichen will. In der Tragikomödie „Permission“ (2017) ist er an der Seite seiner guten Bekannten Rebecca Hall zu sehen und schickt sich im Thriller „Apostle“ (2018) an, seine Schwester aus einem religiösen Kult zu befreien.

Dan Stevens Privat

Der Brite ist seit 2006 mit der südafrikanischen Sängerin Susie Hariet zusammen. Im Jahr 2009 hat das Paar geheiratet und hat nunmehr zwei Kinder, Tochter Willow (*2009) und Sohn Aubrey (*2012). Dan Stevens hat einen jüngeren Bruder, der wie er ebenfalls adoptiert ist. Dank seinem Interesse an Literatur erhielt er häufiger die Chance Hörbücher einzusprechen, darunter „Wolf Hall“ oder „War Horse“. Daneben schreibt er regelmäßig Kolumnen für den Sunday Telegraph oder gründete mit Freunden ein literarisches Onlinejournal namens „The Junket“.

Auf sozialen Netzwerken ist der 1,83m große Darsteller ebenfalls zu finden. Sei es auf Twitter, Instagram oder der autorisierten Webseite findet man aktuelle Informationen zu Filmauftritten und Sendungen.

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