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Dagur Kári

Musiker • Regisseur • Drehbuchautor • Cutter
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Leben & Werk

Der isländische Regisseur Dagur Kari verbrachte die ersten drei Jahre seines Lebens in Frankreich, wo er 1973 geboren wurde, bevor seine Eltern mit ihm nach Island zurückkehrten. Als 21-Jähriger ging er nach Dänemark, um dort die nationale Filmhochschule zu besuchen. Sein 40-minütiger Abschlussfilm „Lost Weekend“ (1999) wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt und erhielt 11 Preise (u.a. beim Filmhochschulfestival in München).

Mit „Nói Albinói“ gab Kari 2002 sein Langfilmdebüt, das er bewusst in seinem Heimatland ansiedelte, um seine kulturellen Wurzeln hervorzuheben. Die Figur des 17-jährigen Albino Nói, der bei seiner Großmutter in einem abgelegenen Dorf im Norden Islands wohnt und entfliehen möchte, entwickelte Kari über viele Jahre, bis er nach seinem Abschluss der Filmhochschule die Zeit gekommen sah, seine Ideen in einem Drehbuch zu verarbeiten. Gedreht wurde fast ausschließlich in der Abgeschiedenheit verschneiter isländischer Dörfer. Über das Casting in Island sagt Kari, der mit seiner Band „slowblow“ auch für den Soundtrack des Films verantwortlich ist: „Island ist klein und jeder kennt jeden. Wenn man lange genug in einer Kneipe in Reykjavik sitzt, hat man bald seine Schauspieler und die Crew zusammen.“

„Nói Albinói“ gewann u.a. den „Moviezone Award“ in Rotterdam sowie den „Großen Preis der Jury“ in Rouen, Kari erhielt für seine Leistung in Edinburgh den „New Director’s Award“. Anfang 2006 kam sein zweiter Film „Dark Horse“ in die deutschen Kinos, ein visuell ausgefallener Slacker-Film im Schwarz-Weiß-Stil der 60er-Jahre.

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