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Leben & Werk

Wenn man das englische „th“ nicht aussprechen kann und sich dafür mit einem „s“ behilft, dann klingt der Nachname Kurth, „englisch“ ausgesprochen, etwa wie „Curse“ – der Fluch. Von dieser etwas ungewöhnlichen Sprachspielerei leitet der Rapper Curse – bürgerlich: Michael Kurth – seinen Künstlernamen ab. Curse kommt am 6. September 1978 in der ostwestfälischen Kreisstadt Minden zur Welt. Als Jugendlicher tritt er Mitte der Neunziger mit der Band Phat Kicks erstmals in Erscheinung. Später versucht er sich als Solo-Künstler, anfangs noch mit englischen Texten. Bei einem Jam trifft er die Rapperin Cora E und spielt ihr ein Demo-Tape vor. Verschiedene Gastauftritte bei Cora und dem Rest der deutschen HipHop-Prominenz folgen, unter anderem auch bei den Stieber Twins. Im Jahr 2000 erscheint das erste Studio-Album von Curse. Die Texte auf „Feuerwasser“ behandeln neben der Genre-üblichen Protzerei auch gescheiterte Beziehungen und persönliche Schwächen, im HipHop eher die Ausnahme. Ein Jahr später kommt ein zweiter Longplayer mit dem Titel „Von innen nach außen“ auf den Markt. Mit der Single „Lass uns doch Freunde sein“ findet der Mindener erstmals auch außerhalb der HipHop-Szene Beachtung. Das Magazin Juice wählt die Platte schließlich zum besten deutschen HipHop-Album des Jahres. Dem zweiten folgt der dritte Streich: Auf „Innere Sicherheit“ (2003) wartet Curse mit einer größeren musikalischen Bandbreite als noch auf den Vorgänger-Alben auf. In „Ich versteh dich“ erklingen Querflöten, mit „Und was ist jetzt?“ schleicht sich gar eine schnulzige Klavier-Ballade in den bis dato harten elektronischen Sound ein. Daneben ist ein neues, gesellschaftkritisches Bewusstsein des Rappers zu erkennen, das sich in Titeln wie dem gemeinsam mit Gentleman aufgenommenen „Widerstand“ manifestiert. Zum größten Erfolg von Curse wird jedoch das sanfte „Und was ist jetzt?“. Curse arbeitet weiterhin gern und viel mit anderen HipHop-Künstlern zusammen. Auf der Liste seiner bisherigen Partner stehen Namen wie J-Luv, Xavier Naidoo, Max Herre oder Samy Deluxe. Im Dezember 2005 erscheint mit „Sinnflut“ wieder ein neues Studio-Album. Die erste Single, „Gansta Rap“, steigt auf Platz 25 in die deutschen Charts ein.

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