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Leben & Werk

Die in Hessen geborene Autorin und Regisseurin studierte Soziologie und Spanisch in Marburg, bevor sie als Werbefotografin zu arbeiten begann und das Studium an der dffb aufnahm. Als Regieassistentin war sie für eine Vielzahl von Produktionen zuständig, bevor sie nach mehreren Kurzfilmen mit „Das erste Mal“ ihren ersten Spielfilm realisierte.

Für den folgenden Fernsehfilm „Hauptsache Leben“ durfte sie sich zusammen mit der Hauptdarstellerin Renée Soutendijk über den Adolf-Grimme-Preis freuen. Sensibel werden die Ängste und Probleme einer Frau nach einer Brustamputation geschildert. Walther arbeitete 1998 auch als Dokumentarfilmerin. Sie entwarf in „Tic Tac Toe und raus bist du!“ das Portrait der Teenie-Band, die am Erfolg scheiterte. Nach Regiearbeit am Tatort-Krimi „Offene Rechnung“ versetzte sie 2001 in ihrem zweiten Kinofilm „Wie Feuer und Flamme“ ihr Publikum ins Berlin vor dem Mauerfall und erzählt die leidenschaftliche Liebe eines Paares zwischen glitzerndem Westen und grauem Osten. „Und Tschüss, Ihr Lieben“ ist das Motto einer gestressten Hausfrau (Ulrike Kriener), die sich neben Beruf und Kind, auch noch um die Schwiegermutter kümmern muss.

Mit Katja Flint in der Titelrolle verfilmte sie nach einem Drehbuch von Friedrich Ani den Krimi „Mord in aller Unschuld“ und 2008 erhielt die Regisseurin für „12 heißt: Ich liebe dich“ in der Kategorie „Beste Regie“ den Deutschen Fernsehpreis. Das kammerspielartig inszenierte Drama handelt von einer DDR-Bürgerin (Claudia Michelsen), die wegen angeblicher Westkontakte verhört wird und sich in den Stasi-Offizier Jan (Devid Striesow) verliebt. Ihr bisher letzter Kinofilm „Schattenwelt“ setzt sich mit der RAF-Vergangenheit auseinander. Ex-Terrorist Bernd Widmer (Ulrich Noethen) wird nach 22 Jahren Haft entlassen und kommt mit einem ehemaligen Opfer in Kontakt.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

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