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Leben & Werk

Französischer Schauspieler. Mit einer Arbeitswut ohnegleichen, die er in Interviews mit der Überzeugung begründet, er müsse wie alle Malocher jeden Tag aufstehen und sein Geld verdienen, hat Clovis Cornillac seit 1984 in über 50 Theaterstücken, über 20 TV-Filmen, Serien und beinahe 80 Kinofilmen mitgewirkt.

Seinen Durchbruch schaffte er 1999 als hitzköpfiger, schlagender und betrunkener Ehemann von Sylvie Testud im während des Karnevals von Dünkirchen spielenden „Karnaval„. Cornillac gehörte in Jean-Pierre Jeunets Weltkrieg-I-Fresko „Mathilde“ (2004) als Benoît Notre-Dame, Bauer aus der Dordogne, zu den fünf zum Tode verurteilten Soldaten. Zum Star wurde er in Frankreich als Nachfolger von Christian Clavier in der Rolle des Comic-Helden Asterix in „Asterix bei den Olympischen Spielen“ (2008). Im selben Jahr stahl er Gérard Depardieu und Jacques Gamblin die Schau als Trinker, Dieb, Abenteurer und Halbbruder des Kommissars Bellamy (Depardieu) in Claude Chabrols Provinzkrimi „Bellamy„.

Clovis Cornillac wurde 1967 in Lyon als Sohn der Schauspielerin Myriam Boyer und des Komikers Roger Cornillac geboren. Mit 14 Jahren brach er die Schule ab und schlug sich mit Straßentheater durch, fand Aufnahme in der Truppe von Peter Brook und arbeitete „siebzehn Jahre voll Hass auf das Subventionstheater“. 1984 übernahm er in Robin Davis‘ „Outlaws“ die Rolle eines jugendlichen Kriminellen, die er in mehreren Filmen der 80er-Jahre wiederholte. Mit seinem intensiven Blick und dem Körper eines Boxers wollte er zeitweise diesem Beruf nachgehen. Es blieb beim Wunsch, aber er konnte seine Neigung zu physischem Kino im Thriller „Scorpion“ (2007) als Thai-Boxer, und im Sci-Fi-Horror-Thriller „Eden Log“ (2007), wo er sich als Mann ohne Erinnerung durch eine unterirdische Höhle kämpft, ausleben.

Clovis Cornillac spielte sowohl in Erstlingsfilmen wie in Großproduktionen, so in „Mathilde“, den 4,5 Mio. Zuschauer sahen, „Brice de Nice – Cool Waves“ (2005), den 4 Mio. Zuschauer besuchten, und wo er den Freund des titelgebenden Surfers aus Nizza (Jean Dujardin) verkörperte, oder „Asterix“. Cornillac ist Transsexueller im Horror-Thriller „Maléfique – Psalm 666“ (2002), Dorftrottel im Drama „Der Preis der Freundschaft“ (2005) und Waldarbeiter im Drama „The New Protocol“ (2006). Als Kommissar Valentin leitet er die berühmte Tigerbrigade in „Les Brigades du Tigre“ (2006), zerstört als Psychopath in „The Snake“ (2006) das Leben seines Freundes und ist Besitzer des von Geistern heimgesuchten Hauses in „Poltergay“ (2006).

In „Paris, Paris – Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück“ (2008) ist Cornillac der hitzköpfige Volksfrontmann, Weltverbesserer und Schürzenjäger Milou und Freund von Gérard Jugnot und Kad Mérad. In der Politkomödie „La Sainte Victoire“ (2009) ist er Architekt und Wahlkampfmanager des Kandidaten ums Bürgermeisteramt von Aix-en-Provence. Im Krimi „Protéger et servir“ (2010) bildet er mit Kad Mérad das Buddy-Gespann der Pariser Kommissare, die von der Chefin (Carole Bouquet) mit der Aufklärung von Attentaten betraut werden.

Clovis Cornillac war für „Karnaval“ für den César nominiert und wurde 2005 für die Rolle des Ex-Fußballers Kevin in der Komödie „Lügen & lügen lassen“, der einen Ghostwriter eine Biographie über sein Leben schreiben lässt, mit dem César als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Er ist Träger des Prix Jean Gabin (2005).

Cornillac ist seit 1994 mit Schauspielerin Caroline Proust („Scorpion“) verheiratet, und Vater von Zwillingstöchtern.

Im Oktober 2008 eröffnete Cornillac in Lyon (3, rue Remparts d’Ainay) ein Restaurant.

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