Leben & Werk

Die Regisseurin und Drehbuchautorin Claudia Prietzel nimmt sich oft der sperrigen, schwer verdaulichen Themen an. Viele der Filme, die sie gemeinsam mit ihrem Partner Peter Henning inszenierte, wurden ausgezeichnet.

Claudia Prietzel wurde 1958 in Gelsenkirchen geboren. Von 1978 bis 1980 ließ sie sich in London zur Schauspielerin ausbilden. Vier Jahre lang gehörte sie der Theatergruppe „Three Woman“ an. Erst 1987 begann Claudia Prietzel ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Seit Beginn der 90er-Jahre arbeitet sie als freie Regisseurin und Drehbuchautorin. Die meisten ihrer Filme entstehen seitdem in Zusammenarbeit mit ihrem Partner Peter Henning. Gleich ihr erster gemeinsamer Film, „Die Blattlaus“ mit Dieter Pfaff, erhielt eine Nominierung für den Adolf-Grimme-Preis. Besonderes Aufsehen erregte 1999 Claudia Prietzels Fernsehspiel „Schande“ nach einem Drehbuch von Burkhard Driest. Weitere Regiearbeiten sind etwa der Jugendfilm „Das Blaue vom Himmel“, der Psychothriller „Der Puppengräber“ oder der viel besprochene Bremer „Tatort“ „Scheherazade“ aus dem Jahr 2004. 2007 hatte das beklemmende Psychodrama „Schattenkinder“ von Claudia Prietzel und Peter Henning auf dem Münchner Filmfest Premiere.

Die Regiearbeit von Claudia Prietzel wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht. Mehrfach waren ihre Filme für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Der behutsame und einfühlsame Umgang mit dem Tabuthema Kindesmissbrauch im Film „Schande“ brachte der Regisseurin 1999 den Deutschen Fernsehpreis für die Beste Regie.

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