Claudia Eisinger Poster

Zarah Staffel 2: Wahrscheinlich kommen noch mehr Folgen

Kristina Kielblock |

Derzeit geht das ZDF mit zwei neuen Serienproduktionen in die Offensive. Neben “Das Pubertier” ist auch die Produktion “Zarah” im September gestartet. Kommt eine zweite Staffel?

Die deutsche Antwort auf “Good Girls Revolt”, “Zarah“, müsst ihr nicht unbedingt live im TV anschauen, denn das ZDF bietet euch in der Mediathek die Möglichkeit, euch die sechs Folgen jederzeit kostenlos online anzusehen. In diesem Fall könnt ihr die ersten drei Folgen sogar im Binge-Watching-Modus durchziehen und schon vor der Ausstrahlung ansehen.

Zarah: Erste Hinweise auf zweite Staffel

Während “Das Pubertier” noch einen relativ guten Start hinlegte und 3,34 Millionen Zuschauer zum Einschalten motivierte, konnte “Zarah” gleich im Anschluss die Menschen nicht halten und nur noch 2,12 Millionen verfolgten die Ausstrahlung. Das ZDF kennt andere Zahlen an einem Donnerstagabend, zum Beispiel, wenn “Der Bergdoktor” gezeigt wird. Dennoch scheint zumindest eine zweite Staffel “Zarah” im Gespräch zu sein, denn die Agentur “Die Besetzer” lässt zumindest verlauten, dass für Staffel 2 der Serie besetzt wird.

Da wir das Finale der sechsteiligen Serie selbst noch nicht gesehen haben, gibt es an dieser Stelle auch noch keine Spekulationen, wie es in neuen Folgen weitergehen könnte. Allerdings ist trotz der Tatsache, dass für eine weitere Staffel gecastet wird, die Zukunft der Serie nicht sicher. Die Kritiken vorab lasen sich nämlich weitaus positiver als die Meinungen nach dem Start der Serie on Demand und im TV. Die Miniserie sei zu vollgepackt mit Klischees über Frauen und Männer. Die Figur der feministischen Journalistin Zarah (Claudia Eisinger) vereint die Biographien verschiedener Feministinnen wie Ingrid Kolb und Alice Schwarzer, deren Leben derart bewegt war, dass selbst eine Serie, die sich nur darauf konzentriert, mehrere Staffeln bräuchte. Außerdem werden aber auch andere gesellschaftspolitische Themen der 1970er Jahre thematisiert – vielen ist das zuviel des Guten. Die Inspiration durch die US-amerikanische Vorlage “Good Girls Revolt” (bei Amazon Prime zu sehen), die bereits nach der ersten Staffel wieder abgesetzt wurde, ist klar zu erkennen, aber die Umsetzung unterscheidet sich deutlich. Vor allem wenn es darum geht, den Bogen zur Gegenwart zu schlagen. Denn Gleichberechtigung im Journalismus ist leider kein Thema, dass der Vergangenheit angehört, sondern immer noch ein aktuelles Thema.

Stoff genug für mehr als sechs Folgen gibt diese Thematik auf jeden Fall her, aber damit “Zarah” eine zweite Staffel bekommt, müssen sich auf jeden Fall die Zuschauerzahlen erhöhen – man wird sehen, wie sich die neue ZDF-Serie in dieser Hinsicht entwickelt.

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