Im Kino mit den Stars: Nicht immer lockte nur das neueste aus dem Weltkino beim 63. Festival in Cannes die Massen an.

Wenn Altmeister Visconti lockt, mischen sich sogar Superstars wie Benicio del Toro und Kate Beckinsale unters Volk Bild: Kurt Krieger

Eines der Highlights, das sich auch einige Superstars nicht entgehen lassen wollten, war die Vorführung der von Martin Scorsese präsentierten, fantastisch restaurierten Fassung von Luchino Viscontis Meisterwerk „Der Leopard“ von 1962.

Benicio Del Toro

Wenig später hat Salma Hayek, bildschön wie immer, ihren großen Auftritt, wird von den Fans mit Applaus begrüßt und fiebert sich, ebenso wie Juliette Binoche, durch die bildgewaltige drei Stunden-Fassung. Am Ende ließen sich die Darsteller von einst auf der Bühne feiern: Claudia Cardinale und ein sichtlich bewegter Alain Delon genossen das Bad in der Anerkennung des Publikums.

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Hollywood an der Côte D’Azur

Nur drei amerikanische Produktionen hatten es in diesem Jahr an die Croisette geschafft, zwei davon außer Konkurrenz. Auch wenn also kein Preisregen für die USA zu erwarten war: alle drei Filme boten ehrliches, unterhaltsames Kino.

Zum einen Ridley Scotts Eröffnungsfilm „Robin Hood„, der seinem Star Russell Crowe die Gelegenheit gab, seinen Söhnen Charlie (6) und Tennyson (3) zu zeigen, wie Daddy im Blitzlichtgewitter eine gute Figur abgibt.

Zum anderen Oliver Stone, der die Sorgen der Menschen auf den Punkt brachte mit der Fortsetzung seines Klassikers von 1988.?In „Wall Street - Geld schläft nicht“ macht Michael Douglas als aus dem Knast entlassener, ins Zentrum der Hochfinanz zurückkehrender Gordon Gekko zwar bisweilen den jungen, idealistischen Wall Street Banker Jake, den Shia LaBeouf gibt, schauspieltechnisch platt. Und auch wenn das Hollywood-Ending, bei dem Gecko doch noch so etwas wie Herz, Gefühl oder einfach nur Unrechtbewusstsein zeigt, zu mainstreamig ausfällt: Für beste Unterhaltung mit Message ist allemal gesorgt.

Ebenso in Doug LimansFair Game„, der einzigen US-Produktion im Rennen um die Goldene Palme. Intelligentes Spannungskino gelingt dem Regisseur von „Mr. & Mrs. Smith“ mit dem mit Naomi Watts und Sean Penn prominent besetzten Politthriller nach dem realen Skandal um die Botschaftergattin Valerie Plame, die als CIA-Agentin enttarnt wurde. Auch ohne Palmwedel also ein faires Spiel, verlässliche Thrillerkost fürs Publikum!

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