Clémence Poésy

Schauspielerin
Clémence Poésy Poster
Alle Bilder und Videos zu Clémence Poésy

Leben & Werk

Französische Schauspielerin. Mit dem Flair einer Elfe, ätherischer Schönheit und starken Charakterrollen wurde Clémence Poésy ihrem sprechenden Künstlernamen gerecht und stieg vom blonden Teenagerstar zur internationalen Schauspielerin auf, die zum Darling der Modeszene wurde. Sie landete Karrierecoups in „Harry Potter und der Feuerkelch“ als kecke, französische Schulschönheit Fleur Isabelle Delacour, die am Trimagischen Turnier teilnimmt und ihre Schwester rettet. Im europäischen TV-Vierteiler „Krieg und Frieden“ (2007), dritte Verfilmung des Romans von Leo Tolstoi, übernahm sie die Rolle der überschwänglichen, willensstarken und unglücklich verliebten Natascha Rostova, in der Kinoversion von 1956 von Audrey Hepburn verkörpert.

Clémence Guichard wurde 1982 in Meudon, Hauts-de-Seine, in der Nähe von Paris als Tochter einer Lehrerin und des Leiters des Théatre du Sable geboren, wo sie seit ihrem vierzehnten Lebensjahr auftrat. Nach dem Ende der Schulzeit besuchte sie mit 16 Jahren die Schauspielschule und begann mit kleinen Rollen im Fernsehen (Krimiserie „Un homme en colère“, 1997) und im Spielfilm (titelgebende kleine Schwester Anna in „Petite soeur“, 2001) ihre Schauspielkarriere. Unter anderem als junge Verführerin von Bruno Todeschini in Nina Grosses „Olgas Sommer“ (2002) und als flotte, meist nackte Tochter von Carole Bouquet in der Komödie „Bienvenue chez les Rosés“ (2003).

Ihre Zweisprachigkeit brachte Clémence die Rolle der schottischen Königin Maria Stuart in der britischen Mini-Serie „Gunpowder, Treason & Plot“ (BBC 2004), den „Potter“-Part der Fleur und eine kleine Rolle in der amerikanischen SF-Mystery-Serie „Revelations – Die Offenbarung“ (NBC 2005) ein. In der britischen Killerkomödie „Brügge sehen…und sterben?“ (2007) ist sie die attraktive Chloé, die ein Date mit dem irischen Killer Ray (Colin Farrell) hat und ihr Dasein als Diebin hinter der engelsgleichen Fassade versteckt.

Im belgischen Kino spielte Poésy in der Literaturverfilmung „Le Grand Meaulnes“ (2006; nach Alain Fournier) die Tochter von Jean-Pierre Marielle, die sich in einen Internatsschüler verliebt, und das Gangsterliebchen Julie im Krimi „Le dernier gang“ (2007). Im französischen Kino spielte sie die Babysitterin mit der geheimnisvollen Vergangenheit im Psychodrama „Sans moi“ (2007) und die ihren verschwundenen Geliebten suchende Emma in Eric Forestiers Mystery-Thriller „La troisième partie du monde“ (2008).

Ihre elegante Erscheinung, Charme und Stil machten Clémence Poésy zum französischen It-Girl. Als Model auf Covern von Magazinen wie Lula, Jalouse, i-D, Fashion, Zoo, Nylon, Elle, Vogue und Harper’s Bazaar setzt sie Modetrends und nimmt regelmäßig mit Hut in der ersten Reihe an den Wochenenden der Pariser Modenschauen teil. Im Oktober 2007 wurde sie mit Anja Rubik und Chloe Sévigny Gesicht der Kampagne des Schönheits-Konzerns Coty für das nach Rosen duftende Parfüm Chloé (ihr Rollenname in „Brügge…“, den sie gerade beendet hatte).

Clémence Poésy wurde 2005 auf dem Festival International de Programmation Audiovisuel in Biarritz als Beste Darstellerin in der Miniserie „Gunpowder, Treason & Plots“ mit der FIPA d’Or ausgezeichnet.

Clémence Poésy ist an Kostümbildnerei interessiert und kann sich vorstellen, nicht ewig zu schauspielern.

Filme und Serien

Bilder

News und Stories

Kommentare