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Leben & Werk

Sechsfacher Karateweltmeister und Action-Star der 70er- und 80er-Jahre, als er neben Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone das schlagkräftige Trio der US-Kämpfer bildete. Mit Chuck Norris vollzog sich in den USA der Eintritt des Karatekämpfers in die Galerie der Leinwandhelden, die in Asien bereits mit Bruce Lee, Jackie Chan und Chow Yun-Fat vollzogen worden war. Norris spielte seit 1977 schweigsame Helden und Polizisten, unnahbare Einzelgänger, auch patriotische Raubeine, mürrische, sich rächende Trucker und Förster als Öko-Actioner, die Verbrechen bekämpften, gegen Terroristen und andere uramerikanische Feinde antraten, soldatische Tugenden vertraten und die Ehre der Familie hochhielten.

Chuck Norris wurde 1940 als Carlos Ray Norris als Sohn eines Cherokee-Indianers und einer Irin in Ryan, Oklahoma geboren. Nach dem High-School-Abschluss meldete er sich freiwillig zur Air Force und wurde in Korea eingesetzt, wo ihn seine Kameraden „Chuck“ nannten und er sich für fernöstliche Kampfsportarten zu interessieren begann. 1962 kehrte er in die USA zurück und gründete unter dem Einfluss seines Freundes Bruce Lee Karateschulen. Zu seinen Schülern zählten Steve McQueen und Michael Landon („Bonanza“). Mit Bruce Lee kämpfte er in einer spektakulären Sequenz im Colosseum von Rom in „Die Rückkehr der Todeskralle“, in der er von Lee besiegt wird.

Seit 1977 („Breaker! Breaker!“ und „Action Forever“) ist Chuck Norris Hauptdarsteller von Actionfilmen. Zu den besten zählt „McQuade - Der Wolf“, wo er als Texas Ranger im Finale gegen „Kung Fu„-Star David Carradine antritt und eine Affäre mit Barbara Carrera hat. Norris jagte als Cop Gangsterbanden („Cusack - Der Schweigsame„) und als verdeckter Ermittler psychopathische Serienmörder („Hero“), er bekämpfte arabische Terroristen („Delta Force„), er jagte russische Söldner („Invasion USA!“) und wurde ab 1985 in den USA populär mit der „Missing in Action„-Trilogie, wo er amerikanische Soldaten aus den Händen des Vietcong befreit. Norris war in „Forest Warrior“ Trapper und bildete in den „McCord“-Filmen (TV 2000 und 2002) Nachfolger aus, die gegen islamische Terroristen kämpften. Einen schönen selbstironischen Auftritt hat er in der Jury des „Dodgeball“-Turniers (2004).

Im Fernsehen war Norris Star der von ihm produzierten Serie „Walker, Texas Ranger“ (1993-2001).

Norris ist amerikanischer Tang Soo do-Meister und Taekwondo-Meister und wurde 1968 Karateweltmeister im Mittelgewicht. 1974 zog er sich, nachdem er den Titel des Vollkontakt-Weltmeisters in Karate sechs Mal geholt hatte, unbesiegt zurück. Norris ist engagiert für mehrere Wohltätigkeitsorganisationen und im Kampf gegen Gewalt und Drogen an Schulen. 1997 entstand seine Sport-Dokumentation „Private Lessons - Selbstverteidigung für Frauen“.

Norris‘ Autobiografie trägt den Titel „The Secret of Inner Strength“.

Er hat vier Kinder aus zwei Ehen.

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