Es begann mit einem Giganten, und mit einem Giganten hört es auch wieder auf: ein Milliardär mit einem Faible für weibliche Filmstars und ein Riesenaffe mit ähnlicher Leidenschaft bilden den Rahmen für ein durchwachsenes Kinojahr.

Kino-Giganten: Howard Hughes (Leonardo DiCaprio) und King Kong (Andy Serkis) Bild: Buena Vista, UIP

Erwartungsgemäß bekam Hollywoods meistgehasster Regisseur Martin Scorsese für „Aviator“ keinen Oscar - und King Kongs Sturz vom Empire State Building war vielleicht in Wirklichkeit Selbstmord. Jemand hat ihm gesagt, er müsse dieses Kinojahr retten - dann doch lieber ein paar Dinos den Schädel einschlagen, das scheint machbarer.

Bis zu 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fehlen in Deutschlands Kinokassen. Liegt es an den vielen DVDs, die die Leute haben, oder am Geld für die Kinokarte, das sie nicht haben. Oder vielleicht am Programm, das Woche für Woche als Kino-Event angepriesen wurde, aber oft doch nur Dutzendware war.

Blieben auf der Strecke: Lindsey Lohan und Käfer Herbie Bild: Buena Vista

Auf Magic Harry ist Verlass

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Ein stotternder Käfer, ein vollschlanker Einzelkämpfer und ein saftloser Callboy sind nur drei Beispiele. Kong, der dann schließlich zum Jahresende das wuchtige Film-Event brachte, sollte es also richten. Da sprang er lieber in den Tod.

Und niemand hätte sich wundern dürfen, wenn sich auch der junge Harry mit dem Zauberstab entleibt hätte - aber wenigstens er konnte gewohnt zuverlässig ein Millionenpublikum verzaubern.

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