Jede Generation bekommt ihre Musketiere. Jetzt fechten sie sogar in 3D.

Auch ich war mal ein Musketier: Charlie Sheen als Aramis Bild: Disney

Quizfrage: Wie heißt der meistverfilmte Schriftsteller? Steven King? Michael Crichton? John Grisham? Falsch! Es ist Alexandre Dumas (1802 – 1870). Seine Romane „Die drei Musketiere“ und „Der Graf von Monte Christo“ sind die meistverfilmten Bücher überhaupt. In Sachen „Musketiere“ kommt jetzt noch eine Kinoadaption dazu, erstmals in 3D und inszeniert vom SciFi-Horror-Spezialisten Paul W.S. Andersen. Was der Macher von „Resident Evil“ und „Alien vs. Predator“ mit dem feinen historischen Stoff im Sinn hat, wird sicher interessant.

Seit den Tagen des Stummfilms stehen die schwertvollen Abenteuer von D’Artagnan, Athos, Porthos und Aramis mit schöner Regelmäßigkeit auf den Produktionslisten der Filmstudios. In der jüngsten Verfilmung fürs ZDF griff sogar Heino Ferch zum Degen. In einer der besten Fassungen (von Beatles-Regisseur Richard Lester) stürzten sich u.a. Größen wie Oliver Reed, Richard Chamberlain und Christopher Lee in heitere Duelle. Aber auch „24„-Ermittler Kiefer Sutherland und Charlie Sheen waren schon je einer von drei Musketieren, ebenso wie Micky Maus, Donald und Goofy.

Was macht Ekel-Meister Paul W.S. Andersen mit den Musketieren?

Wer nun bei Paul W.S. Andersen zum Schlachtruf „Einer für alle – Alle für einen!“ die Klingen kreuzt, ist noch völlig offen. Apropos Klingen: Hier hat Produzent Jeremy Bolt etwas Interessantes zum Projekt beigetragen: „Was die Waffen angeht, wird „Musketiere“ extrem packend sein. Und die Waffen geben dann auch Hinweise darauf, in welcher Zeit unsere Geschichte spielt.“ Die Bemerkung läßt ahnen, dass Paul W.S. Andersen Version von „Die drei Musketiere“ eher nicht im 17. Jahrhundert am Hofe des Königs von Frankreich spielt und die Helden weder Mantel noch Degen tragen. Vielleicht, und das würde zu Andersens Filmografie passen, treiben sie sich irgendwo im Weltall herum und bekämpfen die Zombies des Kardinals mit Laserschwertern. Immerhin kann er für die Produktion mindestens 80 Millionen Dollar verbraten und Bolt verspricht, damit ein dickes 3D-Fass aufzumachen: „Etwas derartiges haben Sie noch nie gesehen!“ Na dann: Engardez!

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare