Christopher Lambert

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Leben & Werk

Action-Held, der als Highlander, Tarzan, Beowulf oder Vercingetorix eine eigenwillig cool romantische Widersprüchlichkeit zeigt, oft widerwillig agiert und seinen Reiz aus dem teils finsteren Auftreten, teils spielerischen Umgang mit seinen Personen gewinnt. Christopher Lambert wurde stets am frühen Erfolg seines „Highlander“ gemessen, was ihm nicht gerecht wird, da der hochgewachsene Hüne zwar Recken aller Art spielte, aber seine Fähigkeiten als differenziert spielender Schauspieler in Filmen wie „Greystoke“, „Subway“, „Der Sizilianer“ oder „Knight Moves“ beweisen konnte. Die Menge seiner B-Movies überdeckt Lamberts Möglichkeiten.

Lambert wurde 1957 als Sohn französisch-schweizerischer Eltern in New York geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er arbeitete für kurze Zeit an der Börse, studierte drei Jahre in Paris am Konservatorium, wo er relegiert wurde, und trat in einigen französischen Krimis („Le Bar du Télèphone“) auf, bevor er mit seiner geschmeidig zurückhaltenden Darstellung des Tarzan in „Greystoke“ 1984 auf einen Schlag berühmt wurde. In Europa wurde Lamberts blonder Metro-Punk-Engel, der in der U-Bahn eine Rockband auf die Beine stellt, in „Subway“ zum Kult. 1986 folgte mit dem unsterblichen schottischen Highlander Connor MacLeod in Russell Mulcahys „Highlander“ die Rolle, mit der Lambert identifiziert wurde und die er bis 2000 in drei weiteren Filmen sowie einem Gastauftritt im Pilotfilm der Serie verkörperte.

Weitgehend unterschätzt wurde Lamberts Darstellung des Banditen Salvatore Giuliano in Michael Ciminos „Der Sizilianer“, während sein Schachgenie auf der Suche nach einem Serienmörder in Carl Schenkels „Knight Moves“ weitgehend Anerkennung fand. In den 90er-Jahren kämpfte Lambert in Action Movies wie „Gun Men“, „Mortal Kombat“ (eine der ersten Verfilmungen eines Videogames), „Nirvana“ (einer der ersten virtuellen Thriller) und „Fortress“. In mehreren Filmen war der Australier Russell Mulcahy sein Regisseur („Resurrection“), mehrfach spielte er an der Seite von Mario Van Peebles („Roadflower„). In „Piano Player“ (2002) beschützt er als Killer und Bodyguard Diane Kruger.

Seit 2003 spielte Lambert in französischen Produktionen wie der Komödie „Janis et John“, dem Thriller „A ton image“ (mit Nastassja Kinski) und der TV-Serie „Dalida“ (Biopic der Sängerin). 2006 verschlägt es ihn als Sheriff, der eine Mordserie untersucht, in „Day of Wrath“ ins Spanien der Inquisitionszeit.

Lambert war fünf Jahre mit Diane Lane verheiratet, die er in der Romanze „Liebestraum“ kennen gelernt hatte und die als Psychologin mit ihm in „Knight Moves“ spielte.

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