Christopher Eccleston

Schauspieler
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Leben & Werk

Mit seinen abstehenden Ohren, der langen Nase, dem kantigen Kinn und der hageren, hochgewachsenen Erscheinung hat der 1964 bei Manchester geborene Christopher Eccleston Charaktere gespielt, die eine gewisse Zwanghaftigkeit, Energie und Sturheit bei gleichzeitiger Verschlossenheit und relativer Gefühlsarmut zeigen. Eccleston erntete mit seiner ersten Filmrolle als geistig behinderter Teenager, der unschuldigt wegen Mordes angeklagt, verurteilt und hingerichtet wird, in Peter Medaks „Gib’s ihm, Chris“ (1991) lobende Kritiken. Seinen Durchbruch hatte Eccleston als der in den Wahnsinn abdriftende Buchhalter, der mit der Ärztin Kerry Fox und dem Journalisten Ewan McGregor in „Kleine Morde unter Freunden“ die Wohnung teilt und wegen eines Koffers mit Geld zum Mörder wird. Er spielte den sich über die Konventionen der viktorianischen Gesellschaft hinwegsetzenden Mann, der seine Cousine (Kate Winslet) in der Thomas-Hardy-Verfilmung „Herzen in Aufruhr“ heiratet, er war Herzog von Norfolk in dem Historienfilm „Elizabeth“, der strenggläubige Jude in New York in „Teurer als Rubine„, der Leiter der Projektabteilung für neue Computerspiele in David Cronenbergs „eXistenZ“, der krankhaft eifersüchtige Ehemann in „Heart“ und der seine Frau an einen Franzosen verlierende Ex-Polizist in „With or Without you“. Populär wurde Eccleston mit der TV-Serie „Crackers – Für alle Fälle Fitz“, in der er zwei Jahre den Chefinspektor und Vorgesetzten von Polizeipsychologe Robbie Coltrane spielte, bis er von Robert Carlyle („Ganz oder gar nicht“) erstochen wurde. Eccleston arbeitet außer für das Fernsehen für das Theater, wo er auf mehreren Bühnen vornehmlich in modernen Stücken spielt.

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