"Spectre" wird 350 Millionen Dollar kosten

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Die Sony-Hacker erbeuteten auch das Drehbuch der kommenden James Bond-Mission.

Opfer 007: Die Sony-Hacker erbeuteten auch geheime "Spectre"-Daten Bild: Sony Pictures

Am 24. November attackierten Hacker die Server des Filmriesen Sony Pictures und erbeuteten dabei neben kompletten Filmen, Projektdateien und Personaldaten auch zahllose Emails, darunter die Korrespondenz der Chefetage.

Unter den Opfern des Cyberangriffs ist auch James Bond, zu dessen neuer Mission „Spectre“ die Dreharbeiten in der vergangenen Woche begonnen haben.

Unter anderem wurde bekannt, dass die Produktion von „Spectre“ stolze 350 Millionen Dollar verschlingt und damit nicht nur der teuerste „Bond“ aller Zeiten, sondern gleich einer teuersten Filme aller Zeiten entsteht.

MGM-Studioboss Jonathan Glickman fand das, wie seine E-Mails verraten, eine Spur zu viel und wollte die Summe auf 250 Millionen drücken. So sollten mehr Szenen in London statt in Rom gedreht werden um kostspielige Materialtransporte zu sparen, es sollte weniger Spezialeffekte geben und der Dreh in Mexiko sollte ausgebaut werden um die dortigen Steuervorteile zu nutzen.

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Lesbische Lady und ein legendärer Schurke

Doch Produzentin Barbara Broccoli ließ nicht mit sich handeln und wehrte alle Versuche, „ihrem“ Bond die Sparpistole an den Kopf zu setzen, erfolgreich ab. „Spectre“ soll schließlich mindestens so erfolgreich werden wie „Skyfall“ und der spielte beinahe ein Milliarde Dollar ein. Da darf man nicht knausern.

Enthüllt wurde außerdem, dass Andrew Scott („Sherlock“) als Bonds Führungsoffizier „C.“ mitspielt, es eine „böse lesbische Lady“ geben wird und 007-Erzfeind Ernst Stavro Blofeld sein Unwesen treibt. Das ist interessant, wurde doch Christoph Waltz als Finsterling Oberhauser präsentiert. Auch das „Spectre“-Drehbuch fiel den Hackern in die Hände, doch das sieht man bei Sony eher gelassen - es handle sich dabei nur um eine sehr frühe Fassung, heißt es.

Dennoch ist die Sorge groß, denn die Hackergruppe, die sich „Guardians of Peace“ nennt, kündigt weitere Veröffentlichungen an: Bald gäbe es ein „Weihnachtsgeschenk“, das Sony in den „schlimmstmöglichen Zustand“ versetzen soll.

Auftraggeber der „Friedenswächter“, so wird bei Sony vermutet, ist die nordkoreanische Regierung. Es sei eine Racheaktion für den Film „The Interview“, in dem James Franco und Seth Rogen debile Journalisten spielen, die Nordkoreas Diktator Kim-Jong Un ermorden sollen.

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