Besonders deutsche Kinogänger freuten sich im Vorfeld von „James Bond 007 - Spectre“ auf den zweifachen Oscarpreisträger Christoph Waltz. Angesichts seiner Fähigkeiten wurde sein Auftritt von den meisten im Nachhinein als verschenktes Potenzial eingestuft, aber vielleicht erwartet uns in dieser Hinsicht Besserung. Denn wie es aussieht, hat Waltz für zwei weitere Bond-Filme unterschrieben, allerdings könnte es da einen Haken geben.

Achtung: Es folgen Spoiler zu „James Bond 007 - Spectre“!

Wie geht es nur mit der Bond-Reihe weiter? Diese Frage hat bereits vor dem Kinostart von „James Bond 007 - Spectre“ die Filmlandschaft beschäftigt. Regisseur Sam Mendes ist nach zwei Teilen (er inszenierte ebenfalls „James Bond 007 - Skyfall“) definitiv für keinen weiteren zu haben und bei Bond-Darsteller Daniel Craig entwickelte sich die „Macht er weiter?“-Frage zu einem Dauerthema. Craigs eigene Zukunft könnte allerdings bedeutenden Einfluss auf eine andere Personalie haben.

Wie das englische Magazin Mirror berichtet, soll Christoph Waltz für zwei weitere Bond-Filme unterschrieben haben. Waltz feierte seinen ersten Auftritt im Agenten-Franchise in „James Bond 007 - Spectre“, wo er als Ernst Stavro Blofeld zu sehen war, der als Leiter der Geheimorganisation SPECTRE zum Erzfeind von Bond wird. Dass die beiden Widersacher Adoptivbrüder sind, hebt den Konflikt auf eine zusätzliche Ebene; wobei dieser Aspekt den meisten Kritikern und Zuschauern zu kurz kam und der Auftritt von Waltz insgesamt als vertane Chance aufgefasst wurde. In der Fortsetzung „Bond 25“ könnte das behoben werden, allerdings unter einer Bedingung.

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Christoph Waltz kehrt nur zurück, wenn Daniel Craig erneut Bond spielt

Denn wie eingangs angedeutet, hängt die Teilnahme von Christoph Waltz wohl von der Zusage von Daniel Craig ab. Waltz soll nur bereit sein, erneut Blofeld zu verkörpern, wenn Craig als Bond zurückkehrt. Der Vertrag von Daniel Craig läuft zwar noch für einen weiteren Bond-Film, allerdings ist es offen, ob der Brite tatsächlich erneut den Agenten mimt. Der Schauspieler zeigte sich kurz vor dem Kinostart von „James Bond 007 - Spectre“ äußerst unzufrieden mit der Rolle und dem Druck, den er durch sie erdulden muss. In einem Interview sagte er gar, dass er sich eher „die Handgelenke aufschlitzen“ würde, als noch einmal Bond zu spielen.

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Auch wenn die Wortwahl von Daniel Craig etwas überzogen war, so ist doch unsicher, ob er mit etwas Abstand wieder die Lust verspürt, auf Schurkenjagd zu gehen. Somit steht die Teilnahme von Christoph Waltz weiterhin in den Sternen und wir wären wieder bei unserer Eingangsfrage angekommen: Wie geht es nur mit der Bond-Reihe weiter?

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