Erst wollte er den Elben und den Nachwuchspiraten hinter sich lassen, doch jetzt ist Orlando Bloom wieder gerne Legolas – und vielleicht bald auch Will Turner…

Will wieder Will Turner sein: Orlando Bloom Bild: Buena Vista

Großer Erfolg kann ein Fluch sein: Jahrelang dachte bei Orlando Bloom jeder sofort an den Elben Legolas aus der „Herr der Ringe“-Saga oder an den Jungpiraten Will Turner aus „Fluch der Karibik„. Bloom wollte sich jedoch gerne als ernstzunehmender Schauspieler etablieren, spielte den Bösewicht in „Die drei Musketiere“ oder wagte sich ins ernste Fach als alkoholkranker Drogencop in „Zulu„.

Aber ähnlich wie bei Daniel Radcliffe und „Harry Potter“ wollen seine Fans ihren „Orly“ am liebsten als strahlenden Helden von Mittelerde oder mutigen Seefahrer sehen. Ersteres machte die „Hobbit„-Trilogie möglich, für die Peter Jackson extra die Vorlage umschrieb, um Legolas einige Auftritte zu verschaffen.

Genau dasselbe könnte jetzt mit dem Drehbuch zum fünften „Fluch der Karibik“-Abenteuer „Dead Men Tell No Tales“ geschehen, an dem ohnehin noch fleißig gewerkelt wird. Denn Bloom ließ nun die Bombe platzen, dass er bereits mit den Machern um Produzenten-Legende Jerry Bruckheimer über seine Rückkehr verhandelt:

„Klar, darüber hat es einige Gespräche gegeben und ich bin da völlig offen“, enthüllt Orlando. „Die Erfahrung, mit Johnny Depp und Gore Verbinski zu arbeiten war damals unglaublich bereichernd für mich. Es hat enormen Spaß gemacht, mit Johnny zu drehen. Er war einer der Hauptgründe, warum ich im ersten Film dabei sein wollte. Ich war als Kind schon ein Riesenfan von Johnny – ihn dann selbst hautnah als Schauspieler bei der Arbeit zu erleben, das war ein großes Geschenk!“

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Experte für untote Piraten gesucht

Da Johnny Depp natürlich auch im fünften Film wieder seine Paraderolle als Jack Sparrow spielt, wäre das ein starkes Argument für Blooms Rückkehr, nachdem er den vierten Teil „Fremde Gezeiten“ ausgelassen hatte. Das hatte seinen Grund im Schluss des dritten Films „Am Ende der Welt„: Denn eigentlich ist Will Turner ja auf ewig als Kapitän des Flying Dutchman dazu verdammt, die Seelen der Toten ins Jenseits zu schippern. Dem widerspricht allerdings die Szene im Abspann, in der er zehn Jahre später seiner geliebten Elizabeth Swann entgegen segelt…

Mit ihr gibt es allerdings auf gar keinen Fall ein Wiedersehen, denn Keira Knightley schließt eine Rückkehr in die Karibik kategorisch aus: „Dieses Schiff hat seine Segel längst ohne mich gesetzt“, formulierte die Schönheit aus den ersten drei Filmen humorvoll ihre Entscheidung, als sie auf Orlando Blooms möglichen Wiedereinstieg angesprochen wurde.

Für Bloom bedeutet das wohl, dass sein Schicksal als Captain des „Flying Dutchman“ gegebenenfalls andauert – allein schon der Untertitel von Teil 5 „Tote erzählen keine Geschichten“ macht ihn schließlich zur optimalen Figur als Seelen-Chauffeur.

Zwar sind Details zur Handlung weiter Mangelware, ein erster Entwurf der Story bietet aber durchaus Anknüpfungsmöglichkeiten für Will Turner: So soll Jack Sparrow einen legendären Dreizack suchen, dessen genauen Ort mal wieder sein Vater Captain Teague (erneut gespielt von Keith Richards) kennt. Aber auch der Geist des Piraten Captain Brand jagt dem mächtigen Artefakt hinterher, und den soll niemand anderer als Oscar-Preisträger Christoph Waltz darstellen. Vielleicht könnte Orlando Bloom dann als Experte für Piraten, die weder richtig tot noch richtig lebendig sind, zwischen Jack und dem Geist vermitteln?

Sicher ist zumindest schon jetzt, wann die Piratenpötte den Anker lichten: Am 6. Juli 2017 kommt „Fluch der Karibik 5: Dead Men Tell No Tales“ ins Kino!

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