Ein guter Schauspieler muss her.

Für Daniel Craig dürfen bei der Suche seines Bond-Nachfolgers Hautfarbe und Geschlecht keine Rolle spielen Bild: Sony

Seit Monaten wird über die Nachfolge von Daniel Craig diskutiert, denn einige Aussagen des 007-Mimen deuteten darauf hin, dass er nach „Spectre“ aufhören will. Inzwischen hat Craig zwar klargestellt, dass er noch Vertrag für ein weiteres Bond-Spektakel hat. Doch die Diskussionen reißen nicht ab.

Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder Idris Elba. Der Top-Mime mit afrikanischen Wurzeln hat mehrfach bekundet, wie gerne er James Bond spielen würde. Doch diese Vorstellung behagt nicht allen. Daniel Craig selbst hat zu diesem Thema eine klare Meinung, die er in markigen Worten dem britischen Boulevardblatt „The Sun“ mitgeteilt hat:

„Die richtige Person soll den Job übernehmen und mir ist scheißegal, welche Hautfarbe sie hat. Das sollte überhaupt gar keine Rolle spielen!“

Auch auf die Frage nach einer weiblichen Nachfolgerin zeigte sich Craig offen: „Eine Frau als James Bond? Das ist eine andere Geschichte, aber warum eigentlich nicht? Jasmine Bond?“

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Endlich ungestört besaufen!

Auf jeden Fall erhofft sich Craig etwas mehr Ruhe für sein Leben, wenn er den Staffelstab weitergibt. Denn was ihn am 007-Ruhm am meisten stört, ist, dass er nicht mehr ungestört mit seinen Kumpels einen Heben gehen kann:

„Wenn ich mit den Jungs einen draufmache, wir dann völlig betrunken sind und irgendein Idiot anfängt, Fotos von uns zu machen, dann würden wir den normalerweise verprügeln. Das kann ich aber jetzt einfach nicht machen. Ich verstehe generell nicht, wieso mich Leute einfach so fotografieren, ohne um Erlaubnis zu fragen. Für mich sind Bars echt schwierig geworden, vor allem wegen der vielen Handys. Autogramme zu geben macht mir nichts aus, das mache ich notfalls den ganzen Abend lang - und wegen mir am Ende auch mal ein Foto. Aber wenn ich die ganze Zeit in einer Bar fotografiert werde, dann macht mich das echt sauer!“

Trotzdem will Daniel nicht komplett von seinem liebsten Hobby lassen. Allerdings muss er dafür kreativ und schnell sein:

„Ich trinke halt gerne mal einen, also muss ich jetzt immer wieder neue Pubs finden. Denn für mich hat das Ganze ein Limit: Ich habe circa eine Stunde, bevor der Trubel zu viel wird und ich flüchten muss.“

Da hat es sein Alter Ego James Bond leichter: Wenn ihm einer blöd kommt, wie in „Spectre“ etwa Oberschurke Christoph Waltz, dann geht er das Problem frontal an - so ab 5.11. im Kino zu sehen!

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