Christoph Waltz als 007-Albtraum

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Christoph Waltz Poster

Bei jedem neuen Bond-Film stellen sich zwei Schlüsselfragen: Wer wird Bond-Girl. Und wer wird sein Gegenspieler. Ersteres ist Lea Seydoux. Zweiteres wohl Christoph Waltz.

Christoph Waltz wird sicher einen grandiosen Blofeld abgeben. Bild: Concorde

Als diabolischer SS-Standartenführer Hans Landa hat er in den „Inglourious Basterds“ alle an die Wand gespielt. Oscar! Als Kopfgeldjäger Dr. King Schultz war er der mimische Hingucker von „Django Unchained„. Oscar! Als gewalttätiger Ehemann von Reese Witherspoon in „Wasser für die Elefanten“ hätte man ihn wegen genereller Widerwärtigkeit sowieso nur umhauen können. Kurz: Wenn einer was davon versteht, absolute Finsterlinge virtuos auf die Leinwand zu bringen, dann Christoph Waltz.

Und wenn das jemandem bewusst ist, dann Hollywoods Besetzungs-Spezialisten. Von daher ist es eine logische Wahl, dem österreichisch-deutschen Schauspieler eines der ikonischsten Feindbilder in der Geschichte der Traumfabrik anzuvertrauen: Die des legendären 007-Gegenspielers Ernst Stavro Blofeld. Das berichtet jetzt zumindest die britische Daily Mail - die in solchen Dingen meist relativ gut informiert ist.  

Blofeld: Gründer der Verbrecherorganisation SPECTRE. Blofeld: Der in „Liebesgrüße aus Moskau“ und „Feuerball“ nie sein Gesicht zeigte - nur zwei Hände, die eine weiße Katze streichelten. Blofeld: Der in sieben Bond-Filmen versuch hat, 007 zu eliminieren. Blofeld: Der bislang von vier verschiedenen Schauspielern verkörpert wurde: Donald Pleasence („Man lebt nur zweimal„), Telly Savalas  („Im Geheimdienst Ihrer Majestät„), Max Von Sydow („Sag niemals nie„)  und Charles Gray („Diamantenfieber„).

Blofeld reloaded

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Und jetzt - nach über 30 Jahren - Christoph Waltz. Leichte Geburt war es wohl keine: Die Rechte an dem ersten Superschurken der Filmgeschichte waren wohl gar nicht so leicht zu bekommen. Doch das scheint mittlerweile gelöst - und Christoph Waltz kann sich also an seine Interpretation der verschlagenen Figur machen. Doch an „Austin Powers“ köstliche Blofeld-Parodie, sollte man dabei wohl eher nicht denken. Es ist vielmehr zu erwarten, dass Christoph Waltz mit Blofeld das Gleiche macht, was auch Daniel Craig mit 007 gelungen ist: Nicht nur oberflächlich den Staub rausklopfen - sondern ein komplettes Neuerfinden der Rolle. Und dann erwartet uns mit etwas Glück ein Bond-Gegner, der auch 007 den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Und die Zuschauer wieder massenweise in die Kinos.

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