Superman hat Batman-Mitarbeiter getötet

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Wer immer wissen wollte, woher das „v“ in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ steht, bekommt jetzt eine grausige Erklärung.

Superman muss die Rache von Bruce Wayne alias Batman fürchten… Bild: Warner

Warum die beiden größten Comic-Helden aller Zeiten gemeinsam in einem Film und warum bekämpfen sie sich dann auch noch? Diese Frage stellen sich Fans, seitdem die Crew um Regisseur Zack Snyder ihr nächstes Kino-Abenteuer „Batman v Superman: Dawn of Justice“ bekannt gegeben hat. Das „v“ steht dabei für englisch bzw. lateinisch „versus“, also gegeneinander. Aber eigentlich stehen Batman und Superman doch beide auf derselben Seite im Kampf gegen die Gangster von Gotham bzw. Metropolis?

Die Antwort darauf liefert nun Neu-Batman Ben Affleck höchstpersönlich. Denn der neue Film schließt unmittelbar an das zerstörerische Finale von „Man of Steel“ an.

Achtung Spoiler: Wer „Man of Steel“ noch nicht gesehen hat und sich die Spannung erhalten will, sollte hier nicht weiterlesen.

Im Kampf gegen General Zod entfesselt Superman darin eine enorme Zerstörung, der auch jede Menge Gebäude mit Zivilisten zum Opfer fallen. Schon zum Kinostart von „Man of Steel“ gab es dafür jede Menge Kritik, denn viele Fans waren der Meinung, ein solches Verhalten passe nicht zum strahlenden Helden Superman.

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10 Hollywood-Stars, die für ihre Rolle stark zunehmen mussten

Großes Drama statt flache Witze

Doch das ist bei den neuen DC-Filmen Programm, wie Ben Affleck erklärt: „Einer der Gründe, warum ich die Rolle angenommen habe, war Zack Snyders Überzeugung, dass man die Folgen von Gewalt zeigen muss, und dass jemand dafür die Verantwortung übernehmen muss. Denn eins der am Ende von ‚Man of Steel‘ zerstörten Gebäude gehörte zu Wayne Enterprises. Also kannte Batman einige der Menschen, die dabei starben, persönlich. In anderen Superheldenfilmen werden oft Witze gerissen, wenn Menschen verletzt werden. Aber nicht bei uns!“

Das ist natürlich ein Seitenhieb in Richtung der Marvel-Helden um Iron Man oder die Guardians of the Galaxy, mit denen die Heroen von DC um die Vorherrschaft an der Kinokasse konkurrieren. Nachdem Marvel zuletzt enorme Erfolge mit ihrem eher witzig-selbstironischen Ansatz verzeichnen konnte, setzt DC bewusst auf das Gegenteil, wie Affleck erklärt:

„DC-Filme sind eher mythisch, und das gibt ihnen mehr Größe. Außerdem sind sie deutlich realistischer. Es liegt in der Natur dieser Filme, dass sie nicht so lustig oder voll cooler Sprüche sind wie die Marvel-Filme.“

Damit positioniert sich Affleck ganz im Sinne seines Batman-Vorgängers Christian Bale. Denn mit ihm in der Titelrolle hatte Regisseur Christopher Nolan mit „Batman Begins“ und den beiden Nachfolgern um den „Dark Knight“ für die Renaissance des Comic-Films gesorgt und ihn gerade mit dem realistischen, dramatischen Ansatz auch für ein Publikum erschlossen, das bis dahin wenig mit Comic-Verfilmungen anfangen konnte. Man darf gespannt sein, welcher Ansatz auf lange Sicht mehr Fans begeistern kann.

Wie sich der „realistische“ Kampf zwischen Batman und Superman entwickelt, gibt’s jedenfalls ab 24. März 2016 im Kino zu erleben.

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