Ridley Scott soll Matt Damon auf den Mars schießen

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Gemeinsame Marsmission für Matt Damon und Ridley Scott? Bild: Kurt Krieger/Fox

US-Autor Andy Weir dürfte leicht zu erkennen sein – am breitesten Grinsen auf dem Planeten. Schließlich wurde sein zunächst im Selbstverlag herausgebrachter Roman „The Martian“ („Der Marsianer“) erst als E-Book, dann gedruckt ein Bestseller. Jetzt wird er auch noch verfilmt, mit Superstar Matt Damon vor und Regie-Ikone Ridley Scott hinter der Kamera. Da kann man schon mal gute Laune kriegen.

Scott, der zuletzt Michael Fassbender im Thriller „The Counselor“ inszenierte, springt für Drew Goddard ein. Das meldet der „Hollywood Reporter“. Goddard musste „The Martian“ abgeben, um Zeit für das“Spider-Man„-Spinoff „Sinister Six“ zu bekommen.

Der Roman erzählt die Geschichte des Astronauten Mark Watney, dem die Mission zum Mars buchstäblich um die Ohren fliegt. Gestrandet auf dem roten Planeten muss er sich eine Menge einfallen lassen, um zu überleben und nicht verrückt zu werden. Gleichzeitig werden auf der Erde alle Hebel für seine Rettung in Bewegung gesetzt.

„Apollo 13“ und „Cast Away“ lassen grüßen

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Autor und Informatiker Andy Weir recherchierte akribisch, damit er das Schicksal seines Helden möglichst realistisch darstellen konnte. Seine Tech-Story garnierte er mit viel Witz. Er selbst beschreibt sein Werk als zwischen den Tom Hanks-Hits „Apollo 13“ und „Cast Away“ angesiedelt.

Die Produzenten Simon Kinberg and Aditya Sood entdeckten „The Martian“, sicherten sich die Filmrechte und holten den Filmriesen 20th Century Fox an Bord. Kinberg und Damon kennen sich gut von der gemeinsamen SciFi-Produktion „Elysium„.

Ridley Scott denkt gar nicht daran, mit seinen 77 Jahren mal auf die Bremse zu treten. Der Regisseur hat gerade mit „Moses“ Christian Bale das Bibel-Epos „Exodus“ abgedreht, will unbedingt „Prometheus – Dunkle Zeichen“ fortsetzen, ebenso seinen Kult-Hit „Blade Runner„. „Exodus“ kommt am 25. Dezember in unsere Kinos.

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