„Der Maschinist“, „Rescue Dawn„, „The Fighter“ und jetzt „Concrete Island“: Christian Bale mutiert zum Hungerkünstler. Für die Romanverfilmung muss er mal wieder ordentlich Pfunde lassen.

Klingt komisch, ist aber so: Der Jojo-Effekt ist Teil von Christian Bales Broterwerb Bild: Warner

„An apple a day keeps the doctor away“, heißt ein britisches Sprichwort. Wenn sich die tägliche Nahrungsaufnahme allerdings auf einen Apfel und eine Dose Tunfisch beschränkt, dann hat man es mit der berühmt-berüchtigten Christian Bale-Diät zu tun. Und die ist weder gesund, noch fördert sie ein ansprechendes Äußeres. Dem Waliser sind derartige Details aber bekanntermaßen egal. Denn für die glaubwürdige Verkörperung seiner Rollen geht er gerne mal ans Limit. Und es sieht ganz danach aus, als wäre die nächste Tortur nur eine Frage der Zeit.

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Muskelbepackter Superheld oder halbverhungerter Irrer?

Ein Plot, der wie gemacht ist für Extremdarsteller Bale. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Romanvorlage von J. G. Ballard stammt – denn der hat schon die Vorlage für „Das Reich der Sonne“ verfasst, jenem Film, mit dem Bale als 14-Jähriger seinen Durchbruch hatte. Der Kreis schließt sich also. Nur wann genau er sich schließt, steht noch in den Sternen. Denn zwischenzeitlich muss Bale auch wieder in sein Batman-Kostüm schlüpfen. Und das erfordert dann doch eine ganz andere Physis.

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