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Brendan Fraser jammert im Karriereloch

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© UIP

Das ist bitter: Nach einer Serie kapitaler Flops ist die Karriere des „Mumien-Jägers“ Brendan Fraser am Ende. Selbst schuld? Keineswegs …

"Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" Brendan Fraser sitzt im Karriereloch Bild: UIP

Was haben die Kids-Fantasy „Tintenherz„, die Viehzeug-Animation „Reine Fellsache“ und das Pharma-Drama „Ausnahmesituation“ gemeinsam? Keiner der Filme überzeugte und ihre Macher verloren Geld. Und: In der Hauptrolle war jedesmal Brendan Fraser zu sehen - einst ein Superstar, der „Die Mumie“ besiegte.

„Kassengift“ nennt man Schauspieler, die vom Kinobesuch eher abschrecken als den Ticketverkauf ankurbeln. Dieses Etikett haftet Brendan Fraser derzeit an, er sitzt tief im Karriereloch. Schuld daran ist seiner Ansicht nach seine Agentur William Morris Endeavor („WME“), die für ihn angeblich nur lausige Jobs an Land gezogen hat. Konsequenz: Fraser hat WME gefeuert.

Brendan Frasers Selbstbild: Ein Star der Top-Kategorie

Das muss man sich erstmal leisten können: WME ist Branchenprimus und vertritt neben vielen anderen Stars Jessica Alba, Christian Bale, Eric Bana, Robert de Niro, Michael Douglas, Robert Pattinson und Emma Watson. WME wird normalerweise nicht gefeuert, sondern feuert selbst: Im Sommer trennte sich die Agentur von Mel Gibson, weil sie ihn wegen seiner rassistischen Äußerungen nicht mehr vermarkten wollte.

Dabei ist Brendan Fraser selbst Teil des Problems, sagen Branchenexperten. Der 42-Jährige hält sich selbst nämlich noch für einen Star der Top-Kategorie. Zwar spielte „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“ 2008 satte 400 Millionen Dollar ein, aber von Kritikern und Fans hagelte es Verrisse. Die 3D-Sause „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ brachte es noch auf 242 Millionen Dollar. Das wäre dem Studio eine Fortsetzung wert gewesen, aber Brendan Frasers Gagenforderung war mehr als eine Spur zu selbstbewusst. Und dann kamen die Flops. Nun muss sich der „Mumienjäger“ selbst aus der Karrieregruft befreien.

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