Er war schon einmal im Gespräch gewesen…

Ben Affleck ist Batman: Der einstige Teenie-Star ist zum Top-Schauspieler gereift, spielte sogar für Filmlegende Terrence Malick in "To the Wonder" Bild: Studiocanal

Nein, es ist weder Ryan Gosling, Josh Brolin noch Orlando Bloom geworden. Das Rennen um die begehrte Rolle als Batman in der geplanten „Man of Steel„-Fortsetzung „Batman vs. Superman“ hat entgegen aller Gerüchte ein echter Superstar gemacht: Ben Affleck!

Regisseur Zack Snyder verleiht seinem neuen Darsteller nach der offiziellen Bestätigung durch den Filmriesen Warner schon mal ordentlich Vorschusslorbeeren:

„Ben liefert ein interessantes Gegengewicht dazu, wie Henry Cavill den Superman spielt“, erklärt Snyder. „Er hat die schauspielerischen Fähigkeiten, um ein vielschichtiges Porträt eines Mannes zu zeichnen, der älter und erfahrener als Clark Kent ist, der die Narben eines Veteranen im Kampf gegen das Verbrechen trägt, und der sich aber dennoch den Charme bewahrt hat, den die Welt vom Milliardär Bruce Wayne kennt. Ich kann’s kaum erwarten, mit ihm zu arbeiten!“

Damit hat der Regisseur auch schon einiges über die Handlung des Films verraten, in dem Batman und Superman zum allerersten Mal gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sein werden. Denn allein das von Snyder geschilderte Verhältnis der Titelhelden birgt jede Menge dramatisches Potenzial - allein schon, was die Wahl der Mittel betrifft, wenn es darum geht, Fieslinge auszuschalten.

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10 Hollywood-Stars, die für ihre Rolle stark zunehmen mussten

Das Superhelden-Duo kommt mitten im Sommer 2015 ins Kino

Dazu kommt, das Superman natürlich übermenschliche Kräfte einsetzen kann, während Batman ein ganz normaler Erdenbürger ist, der außer seinem Verstand und seinem Kampftalent nur mit Hilfe der Technik besondere Tricks anwenden kann.

Für Kenner kommt die Wahl von Ben Affleck nicht völlig überraschend. Denn Filmriese Warner hat während der Dreharbeiten zu „Man of Steel“ auch an einem Film mit den Helden der Justice League gearbeitet, in dem wie bei den „Avengers“ von Konkurrent Marvel gleich eine ganze Truppe von Comic-Größen zu sehen sein sollte - natürlich auch Batman. Schon damals gab es Gerüchte, dass Ben Affleck darin den Dunklen Rächer spielen und gleichzeitig die Regie übernehmen soll. Affleck hatte das sofort dementiert. Doch nun zeigt sich, dass solche Aussagen in Hollywood mitunter eine geringe Haltbarkeit haben.

Für Affleck wird „Batman vs. Superman“ der zweite Auftritt als Comic-Held, er mimte auch schon den Superhelden Daredevil. Außerdem spielte er in „Die Hollywood-Verschwörung“ den Superman-Darsteller George Reeves, der in den 50er-Jahren Star der TV-Serie „Adventures of Superman“ war. So sollte sich Ben Affleck trotz des von Zack Snyder geschilderten Gegensatzes zwischen seinen beiden Titelhelden bestens in seinen Schauspiel-Kollegen Henry Cavill einfühlen können.

Trotzdem tritt Affleck als Nachfolger von Christian Bale natürlich ein schweres Erbe an. Denn die „Dark Knight“-Trilogie von Christopher Nolan hat im Superhelden-Genre neue Maßstäbe gesetzt und mit seiner realistischen und dramatischen Action auch Menschen ins Kino gelockt, die ansonsten wenig mit Superhelden anfangen konnten.

Vermutlich hat man genau deswegen einen Schauspieler verpflichtet, der sich in den letzten Jahren vom einstigen Teenie-Star zum ernstzunehmenden Darsteller und nicht zuletzt zum geachtetem Regisseur entwickelt hat, der mit Filmen wie „Gone Baby Gone„, The Town“ oder „Argo“ die Kritiker begeisterte.

Das Urteil der Fans über den neuen Batman fällt am 17. Juli 2015, denn dann startet „Batman vs. Superman“ im Kino.

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