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Chris Tucker


Mit seinem Mundwerk als Waffe und coolen Sprüchen im Dutzend wurde der afroamerikanische Komödiant Chris Tucker schon von seinen Klassenkameraden „Little Eddie Murphy“ genannt. Die Augen rollend, mit hoher Stimme und in ständiger Bewegung ist er ein Meister der verbalen Komödie. Jackie Chan bezeichnet ihn in seiner Autobiografie als einen „verrückten Kerl mit komödiantischem Talent“. Tucker war in den Action-Comedies...

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  • Geboren: 31.08.1972 in Decatur, Georgia  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer

Leben & Werk

Mit seinem Mundwerk als Waffe und coolen Sprüchen im Dutzend wurde der afroamerikanische Komödiant Chris Tucker schon von seinen Klassenkameraden „Little Eddie Murphy“ genannt. Die Augen rollend, mit hoher Stimme und in ständiger Bewegung ist er ein Meister der verbalen Komödie. Jackie Chan bezeichnet ihn in seiner Autobiografie als einen „verrückten Kerl mit komödiantischem Talent“.

Tucker war in den Action-Comedies „Rush Hour“ und „Rush Hour 2“ Chans Partner als Chaos-Cop James Carter, der im ersten Teil in L.A. und im Sequel in Hongkong und Las Vegas mit Chan gegen die Triaden antritt und Sprüche klopfend Gangster verprügelt. Die Reibungspunkte des ungleichen Paares sorgen für den Humor der Filme um das Katz-und-Maus-Duo, das sich jeweils in eine andere Kultur versetzen muss. Tucker spielt sich gern auf irgendeiner Bühne auf, schubst Michael-Jackson-Imitatoren von der Karaoke-Bühne und bringt es besser, zertrampelt einem Triaden-Boss den Laptop und versucht sich mit haarsträubenden Ergebnissen im Chinesischen. Witzige One-Liner sind Tuckers Metier. Mit Jackie Chan entwickelte sich eine Freundschaft, die bis zum Kleideraustauschen ging. In „Rush Hour 2“ müssen die beiden nur mit Zeitungen geschützt den Massage-Salon „Himmel auf Erden“ verlassen und laufen nackt durch die Straßen von Hongkong, was beinahe zum Unfall mit einem Lastwagen geführt hätte.

1972 in Atlanta geboren, wuchs Tucker in einer kinderreichen Familie auf, begann als Stand-Up Comedian in seiner Heimatstadt, zog nach L.A. und tingelte dort mit neunzehn durch die Clubs. 1994 erhielt er einen ersten kleinen Filmpart in „House Party 3“ und war in Produktionen des New Black Cinema („Panther„, „Friday“) zu sehen. Aufsehen erregte Tucker an der Seite von Bruce Willis als schrille Drag Queen, Showmaster und Radiomoderator Ruby Rhod in Luc Bessons SF-Extravaganza „Das fünfte Element„. Im Kultkrimi „Jackie Brown“ war er der Kriminelle Beaumont, der von Waffenhändler Samuel L. Jackson im Kofferraum erschossen wird. Seine erste Hauptrolle erhielt Tucker, der gelegentlich mit Chris Rock und Orlando Jones verwechselt wird, in „Money Talks - Geld stinkt nicht„, wo er an der Seite von Martin Sheen den Kleingauner Franklin Hatchett spielte, der nach der Flucht bei einem windigen TV-Reporter Unterschlupf findet, der ihn für eine Exklusiv-Story will und durch Franklins ständiges Schwadronieren genervt wird. Tucker war hier auch Ausführender Produzent.

Wegen seiner witzigen Moderationen ist Tucker, der in vielen TV-Comedies auftritt, gern gesehener Präsentator bei den MTV Movie Awards. Tuckers Grundsatz: „Halte Gott an erster Stelle und sei gläubig, denn von Gott hast du all deine Kreativität.“

Bilder