Chris Rea

Schauspieler • Producer • Musiker • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Christopher Anton Rea wird am 4. März 1951 im englischen Middlesbrough geboren. Sein Vater Hugh betreibt eine Eisdiele im Vorort Guisborough. Dort jobbt Chris in den Ferien, um sich das Geld für seine erste Gitarre zu verdienen. 1973 tritt er in die Band Magdalene ein, in welcher der spätere Deep-Purple-Sänger David Coverdale singt. Später übernimmt Rea den Platz am Mikrofon. Die Formation gewinnt 1975 einen landesweiten Nachwuchswettbewerb, unterschreibt aber niemals einen Plattenvertrag. Rea verlässt die Band 1977 und beginnt eine Solokarriere, die er einzig und allein auf seinem kompromisslosen, nicht an Modeströmungen orientierten Gitarrenspiel und seiner rauchigen Stimme aufbaut. Mit rauem Timbre und einer an Ry Cooder erinnernden, drahtigen Bottleneck-Technik interpretiert der sympathische Eigenbrötler Lieder über Außenseiter, Versprengte und die Wunschträume des kleinen Mannes. 1978 erscheint sein LP-Debüt „Whatever Happened To Benny Santini?“ Durch den Erfolg der Single „Fool (If You Think It’s Over)“ wird das Album in den USA vergoldet. Der Durchbruch in Europa kommt erst in den Achtzigern, in deren Verlauf Chris Rea acht Alben veröffentlicht. „Shamrock Diaries“ (1985) gilt heute bereits als Rea-Klassiker, „On The Beach“ (1986) wird in Deutschland vergoldet, „The Road To Hell“ (1989) wird zum durchschlagenden Erfolg. „Auberge“ (1991) etabliert den sympathischen Musiker vollends als Superstar. Chris Rea veröffentlicht seither in stiller Regelmäßigkeit Alben, wenn es auch schwierig sein dürfte, an den Erfolg der späten Achtziger anzuknüpfen. Nach einer schweren Krebserkrankung mit einer lediglich 50-prozentigen Überlebenschance kehrt Rea 2002 mit dem Album „Dancing Down The Stony Road“ zum Blues zurück. 2003 gründet er sein eigenes Label JazzeeBlue, auf welchem auch das nächste Album, „The Blue Jukebox“ (2004) erscheint. Als nächstes verwirklichte Rea das Mammutprojekt „Blue Guitars“: In 18 Monaten schrieb er 137 Songs, die die Geschichte des Blues von den Anfängen bis in die siebziger Jahre aufarbeiteten. Als Orientierungshilfe diente ihm dabei das Buch „Blues“ des ehemaligen Rolling-Stones-Bassisten Bill Wyman. „Ich dachte mir, das wäre mal ein gute Idee, mein liebstes Genre in geografische wie auch stilistische Kategorien einzuordnen und zu jedem Kapitel ein Dutzend Songs zu schreiben“, erklärte Chris Rea seine Beweggründe, „ohne das Ganze zu einer Lehrveranstaltung werden zu lassen.“ Diese Kraftleistung sollte eine der letzten musikalischen Großtaten des Sängers werden. Seine nach wie vor bestehende Krebserkrankung, sowie die massive Medikation, die er täglich einnehmen musste um zu überleben, veranlassten Rea im Jahr 2006 schließlich, seinen Abschied von der Musikwelt zu verkünden. Dieser wurde standesgemäß mit einer Best-Of-DVD/CD zelebriert. „The Road To Hell & Back“ vereinte noch einmal die größten Hits des einflussreichen Blues-Musikers, sowie teils sehr anrührende Aufnahmen von seiner Abschiedstournee.

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