Chris Pratt

Chris Pratt

Leben & Werk

Der US-amerikanische Schauspieler machte sich zunächst in Teenie-Serien wie „Everwood“ und „O.C., California“ einen Namen, eher er in „Parks and Recreation“ auch sein komödiantisches Talent unter Beweis stellte. Als Starlord in „Guardians of the Galaxy“ und Dinotrainer Owen in „Jurassic World“ ist er schließlich im Olymp Hollywoods angekommen. Mit Rollen in „Die glorreichen Sieben“ oder „Passengers“ beweist er nicht nur Schlagfertigkeit, sondern auch Tiefe.

Chris Pratt Leben und in Fernsehserien „Everwood“ & „OC California“

Am 21.06.1979 erblickte Christopher Michael „Chris“ Pratt als jüngster von 3 Kindern das Licht der Welt in Virginia des Bundesstaats Minnesota, USA. Seine Eltern – beide mit europäischen Wurzeln – arbeiteten als Minenarbeiter und im Supermarkt, die Familie wuchs im Bundesstaat Washington heran. Bereits zu Schulzeiten war er sehr sportlich, belegte beispielsweise als Ringer den fünften Platz bei Bundesausscheidungen. Nach der Schule brach er bereits schnell das College ab, kellnerte, lebte in einem Van auf der Straße und genoss das Lotterleben auf Maui. Dort wurde er schließlich in einem Diner von der Regisseurin Rae Dawn Chong entdeckt, die ihn in der Hauptrolle für ihren Horrorkurzfilm „Cursed Part 3“ engagierte.

Kurze Zeit später wurde er für die Rolle des Bright Abbott in der Teenie-Serie „Everwood“ (2002-2006) engagiert. Anfangs als Bully konzipiert, entwickelte sich seine Rolle in vier Staffeln Laufzeit zu einem liebenswerten und loyalen Charakter. Am Set kam er mit seiner Filmschwester Emily VanCamp zusammen. Nach dem Ende von „Everwood“ gastierte er für mehrere Episoden in der letzten Staffel von „O.C., California“ als politischer Aktivist Ché am College von Summer (Rachel Bilson).

Chris Pratt Filme und „Parks and Rec“

Sein Filmdebüt gab er 2005 in der Komödie „Strangers with Candy“, eher er je Rollen in „Wanted“, „Bride Wars“ oder „Jennifer’s Body“ gewinnen konnte. Bei den Dreharbeiten für „Take Me Home Tonight“ lernte er 2007 Anna Faris kennen, die er zwei Jahre später heiratete. 2009 las er gleich für zwei große Actionrollen vor, als James T. Kirk in „Star Trek“ sowie als Jake Sully in James Cameron’sAvatar“, stoß im Castingprozess jedoch auf Ablehnung.

Er beschloss sich als Charakterdarsteller einen Namen zu machen und überzeugte die Verantwortlichen der Comedy-Serie „Parks and Recreation“ (2009-2015) von seinem komödiantischen Talent. Während die Rolle des Andy Dyers, dem verplanten aber liebenswerten Freund von Ann (Rashida Jones), zunächst nur als Gastrolle für die erste Staffel angelegt war, waren die Produzenten um Amy Poehler von seinem Charme schnell überzeugt und gaben ihm eine Hauptrolle und weiteren Spielraum. Dies ging so weit, dass das Drehbuch lediglich sagte, dass er sich spontan einen Witz überlegen sollte.

Chris Pratt als Peter Quill in „Guardians of the Galaxy“

In den Jahren von 2011-2015 veränderte sich häufig sein Gewicht. Während er für die Rolle als Top-Footballer in „Moneyball“ (2011) zunächst die Pfunde abtrainieren musste, legte er für die College-Dramödie „10 Jahre“ an der Seite von Channing Tatum wieder an. Als bester Freund zeigte er sich in „Fast Verheiratet“ von Jason Segel, während er in „Der Perfekte Ex“ neben seiner Frau Anna Faris spielt. Für ein Engagement als Navy SEAL in Kathryn BigelowsZero Dark Thirty“ (2012) ließ er die Pfunde erneut purzeln, futterte sich jedoch für „Der Lieferheld“ als genervte Familienvater und bester Freund von Vince Vaughn die Rolle auf den Leib und gab als Zielgewicht knapp 120kg an.

Sein großer Coup gelang ihm schließlich im Castingprozess für Marvels Action-Spaß „Guardians of the Galaxy“, wo er als witziger und draufgängerischer Anführer Starlord der Vagabundentruppe aus intergalaktischen Sträflingen um Gamora, Drax, Rocket und Groot endlich in Hollywoods erster Riege ankam. Um sich gebührend auf die Rolle vorzubereiten, speckte er mehr als 25kg ab, eine Entwicklung, die in „Parks and Rec“ mit einem gebührenden Abnehm-Witz gekürt wurde. Der Film entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten, sodass Marvel bereits Sequels und ein Treffen mit den „Avengers“ ankündigte. Ein weiterer Hit gelang Pratt in der Vertonung des Hauptdarstellers und Helden wider Willen Emmet Brickowoski im „Lego Movie“.

Chris Pratt in „Jurassic World“ und „Die glorreichen Sieben“

Als ambitionierter Action-Held konnte zwar einst nicht die Rollen in „Star Trek“ oder „Avatar“ landen, doch spätestens nach seinem Engagement in „Guardians of the Galaxy“ war er eine willkommene Adresse in den Action-Produktionen. Sein bis dato finanziell erfolgreichster Film „Jurassic World“ kam 2015 in die Kinos. In der vierten Reihe des Dino-Franchise mimt er den Trainer Owen, der die Raptoren heran züchtete und in der neuesten Züchtung die Gefahr als erster erkennt. Mit der Verfilmung erfüllte er sich einen Kindheitstraum: „Jurassic Park“ ist einer seiner Lieblingsfilme und sah diesen 1993 am Eröffnungstag im Kino.

Ähnlich actionreich ging es im Remake des Remakes „Die glorreichen Sieben“ (2016) von Antoine Fuqua zu. In der altbekannten Geschichte wetzen sieben Meister der Schnellfeuerpistole ihre Kugeln im Kampf gegen eine Diebesbande, die einem kleinen Dorf nach steht. Angeführt führt das Septet von Denzel Washington, der Chris Pratt als Spieler bereits früh gegen den Kampf für die gute Sache gewinnt.

Chris Pratt: Neue Filme

In einer galaktischen Liebesgeschichte wird er als Teil der „Passengers“ auf einen neuen Planeten versandt. Da er und Jennifer Lawrence jedoch 90 Jahre vor der Ankunft auf der neuen Heimat aus dem Hyperschlaf geweckt werden, vertreiben sie sich gemeinsam auf dem gigantischen Raumkreuzer die Zeit. In einem Doppelschlag wird er indes in der 3. Phase des MCU eine große Rolle spielen. Zunächst wird er in „Guardians of the Galaxy 2“ (2017) seinen Filmvater Kurt Russell antreffen, ehe er sich für den Kampf gegen Thanos in „Avengers: Infinity War“ (2018) wohl auf den Weg zur Erde machen wird und dort wohl Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans) und die restlichen Avengers treffen wird. Der dritte Teil von Guardians soll Gerüchten zufolge die 4. Phase des MCU einläuten und könnte 2020 in die Kinos kommen.

Ein weiteres Sequel folgt 2018, wenn Chris Pratt erneut als Owen den Dinosaurier Vergnügungspark in „Jurassic World 2“ vor einer drohenden Katastrophe bewahren muss. Ein Wiedersehen gibt es ebenfalls mit Bryce Dallas Howard als schöne Wissenschaftlerin. Unklar ist bislang, ob Chris Pratt auch im „Lego Movie 2“ mit von der Partie sein wird. Die Fortsetzung ist für 2019 angekündigt, jedoch bestätigte das Studio von Warner bislang noch keine wiederkehrenden Darsteller für den einstigen Überraschungsanimationshit.

 

Chris Pratt Privat

Der 1,88m große Amerikaner übte sich bereits früh als Komiker, übte Impressionen von Jim Carrey und liebt Action-Filme über alles. In seiner Freizeit geht er gerne skaten, fischen, jagen, treibt gern Sport und sammelt tote Käfer. Diese Leidenschaft teilt er mit seiner Ehefrau und Schauspielkollegin Anna Faris („Scary Movie“-Reihe), die er 2009 auf Bali heiratete. Nach der Hochzeit haben sie ihre Sammlungen nicht nur zusammen gelegt, sondern konnten am 25.08.2012 ihren gemeinsamen Sohn Jack auf der Welt begrüßen.

Bereits zu Schulzeiten lernte er Deutsch und kann dies heute noch immer sprechen. An Filmsets versucht er stets eine positive Aura zu versprühen, welches seine Freunde wie Aubrey Plaza stets bestätigen, die ihn auch Monkeybone nennen dürfen. Das Time Magazine nannte ihn 2015 zu einen der 100 einflussreichsten Personen der Welt. Chris Pratt ist sehr aktiv auf seinen Social Media Accounts. Man findet ihn auf Twitter, Facebook und Snapchat (ChrisPrattSnap), wo er auch stets in Kontakt mit seinen Followern tritt.

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