Chris Klein

Schauspieler
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Leben & Werk

Sport ist das schauspielerische Lebenselixier von Chris Klein. Als er den an seiner Schule nach geeigneten Drehorten für die High School-Satire „Election“ suchenden Regisseur Alexander Payne versehentlich anrempelte, begann für den in einem Vorort von Chicago geborenen Klein urplötzlich die Filmkarriere. In „Election“ und dem darauf folgenden Sensationserfolg „American Pie“ spielte er jeweils eine Sportskanone, einen jener typisch amerikanischen „Jocks„, für die neben dem Sport Macho-Sprüche, Kameradschaft und Girl Watching alles bedeuten. Selbst ein Linebacker für das Football-Team, konnte er die Erfahrungen in „Election“ übertragen, wo er als stumpfsinniger Champion und Klassensprecherkandidat auf sich aufmerksam machte. In „American Pie“ kam das Problem hinzu, den Athleten mit der engen Weltsicht (Gut – Böse) im Quartett der sexversessenen Freunde als jemand darzustellen, der „Jungfrau“ ist. Um beim anderen Geschlecht zu landen, versucht Oz seine sensible Seite zu kultivieren, landet aber stets Schiffbrüche, ob im Schulchor oder bei der süßen scheuen Heather (Mena Suvari, „American Beauty“). Der Autodidakt Klein, der nur an Schultheateraufführungen teilgenommen hatte, kultiviert schauspielerisch eine etwas geduckte Körperhaltung, um seine Größe zu relativieren, und den von Buster Keaton stammenden ungläubigen Blick in die Ferne. An der Seite von Heather Graham („Austin Powers 2“) spielte Klein in „Ohne Worte“ den dummdreisten Tierfänger, der glaubt, die Friseuse, in die er sich verliebt hat, sei seine Schwester. Wieder zum Sport gelangte Klein als einer der beinharten Champions in der Science-Fiction-Ballade „Rollerball“ (einem Remake des Films von 1975), bevor er 2001 für den Vietnam-Kriegsfilm „We Were Soldiers Once…And Young“ und das Sequel von „American Pie“ zusagte.

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