Kultregisseurs, Lars von Triers (Melancholia), nächster Film, Nymphomaniac, ist quasi bereits vorprogrammiert, wieder mal die Gemüter aufs äußerste zu erhitzen. Provokation scheint sich von Trier ohnehin mit großen Lettern auf die Fahnen geschrieben zu haben. Über seine Filme hinaus, sorgt er auch mit seinen Äußerungen immer wieder für öffentliche Empörung, wie vor zwei Jahren beim Filmfestival von Cannes, als er während einer Pressekonferenz mit fragwürdigen Kommentaren, Nazis betreffend, Presse und Anwesende schockierte.

Nymphomaniac, der Premiere 2014 in Cannes feiern wird, eignet sich nun allein schon wegen seiner pornografischen Bilder, um die Moralhüter auf die Barrikaden zu befördern. Der zweiteilige Film, mit insgesamt vier Stunden Laufzeit, wartet mit Charlotte Gainsbourg als Star auf, die schon in Antichrist die weibliche Hauptrolle innehatte. Sie spielt eine selbstdiagnostizierte Nymphomanin, die einem alternden, charmanten Junggesellen (Stellan Skarsgard), die Geschichte ihres Lebens offenbart.

Der Film, der ohnehin schon grenzwertig freizügig sein wird, erscheint zudem in einer Soft- und einer Hardcore-Version, wobei das Publikum und die Journalisten in Cannes in das Vergnügen der unzensierten Fassung gelangen werden. Hierfür wurde eigens mit Profis als "Sex-Stuntdoubles" gedreht und die eigentlichen Darsteller später digital in die Szenen hineingeschnitten. Der Starttermin für Nymphomaniac liegt bei uns auf dem 27. Februar 2014.

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