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Bernal dreht mit Gondry

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Charlotte Gainsbourg Poster
© Kurt Krieger

Der Mexikaner Gael Garcia Bernal ist DER internationale Shooting-Star. Und für sein nächstes Projekt beweist er Mut zum Risiko - einmal mehr!

Denn anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, sucht Jungstar Gael Garcia Bernal unablässig nach weiteren Herausforderungen und wurde nun wieder fündig. Für Regisseur Michel Gondry wird er in „The Science of Sleep“ vor der Kamera stehen. Und obwohl er dabei von namhaften Kollegen wie Charlotte Gainsbourg und Alain Chabat unterstützt wird, ist das Projekt bei weitem kein Selbstläufer.

Schließlich hat Gondry, obwohl er eine Legende unter den Videoclip-Regisseuren ist, im Kino noch nicht richtig Fuß gefasst. Sein „Human Nature“ lief bei uns erst Jahre nach seiner Fertigstellung und „Vergiss mein nicht!“ war trotz toller Kritiken wenig Erfolg beim Publikum beschieden.

Gebrochene Figuren statt Heldenrollen

Auf der anderen Seite ist Bernal bisher mit seiner Vorliebe für komplizierten Stoffe gut gefahren. Nach seinem Durchbruch „Amores perros“ und dem sensationellen Erfolg mit „Y tu mama tambien“ spielte er in der „Versuchung des Padre Amaro“ erst einmal einen Priester, der ein junges Mädchen schwängert und zur Abtreibung zwingt. Nicht unbedingt eine Reverenz für die großen Blockbuster.

Und während Regisseure und Produzenten ihn drängten, doch einmal in die Rolle eines strahlenden Helden zu schlüpfen, gab Bernal lieber einen Transvestiten in Pedro AlmodovarsLa mala educación - Schlechte Erziehung„. Nicht wenige Brachenkenner befürchteten, dass damit seine Karriere auch schon wieder vorbei sein könnte, ehe sie richtig begann.

Doch die glänzenden Kritiken straften alle Schwarzseher Lügen. Mit seiner Darstellung von Che Guevara in „Die Reise des jungen Che“ (läuft im Oktober in Deutschland an) setzte Bernal ein weiteres Ausrufezeichen in einer komplexen Rolle.

Und so darf man auch in diesem Fall auf sein schier untrügliches Gespür für die richtigen Rollen hoffen. Gondry jedenfalls beschrieb die Story seines Filmes, als abgefahrenen, psychedelischen Abenteuertrip eines Mannes, der Kontrolle über seine Träume erlangt. Na, wenn’s weiter nichts ist!

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