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Steve Carell hat den "IQ 83"

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Ebola, Zombies, Kriege, Umweltkollaps - alles Quatsch. Die Menschheit geht an Verdummung ein. Zumindest wenn das neue Projekt von Steve Carell und Charlie Kaufman Recht behält.

Steve Carell wird in Puncto IQ bald massiv abbauen. Bild: Kurt Krieger

In seinem nächsten Film hat Steve Carell nicht nur den unerfreulich niedrigen „IQ 83“ - sondern noch ein zweites echtes Problem. Vor kurzem war er noch ein genialer Wissenschaftler, dessen DNA-Experimente Geschichte schreiben sollten. Dummerweise tun sie genau das auch. Allerdings nicht so, wie sein filmisches Alter Ego Dr. James Healey sich das vorstellte: Ein Moment der Unachtsamkeit - und schon ist ein Virus aus seinem Labor entwischt, der die Menschen rapide verdummen lässt. Ihn selbst leider eingeschlossen.

Doch während der Präsident vor den TV-Kameras munter debilen Unsinn plappert, der Mob auf den Straßen immer animalischer und damit tödlicher wird, kennt der Wissenschaftler wenigstens die Ursache der Idioten-Seuche. Natürlich versucht er sein Möglichstes, die Epidemie zu stoppen. Doch da ist gar nicht so leicht bei einem IQ auf „Forrest Gump„-Level…

Filmisch eine harte Nuss

Schon seit Jahrzehnten versuchen Autoren, den Roman „IQ 83“ von Arthur Herzog in eine verfilmbare Form zu bringen. Bis jetzt stets ohne Erfolg. Charlie Kaufman, der übrigens für „Vergiss mein nicht!“ den Oscar für das beste Originaldrehbuch abräumen konnte, will das jetzt ändern. Dass sich dazu ausgerechnet Komiker Steve Carell den Wissenschaftskittel anziehen wird, lässt ziemlich sicher auf eines schließen: Allzu ernst wird die Verfilmung des Romans wohl nicht ausfallen.

Ist aber irgendwie auch passend: Wenn die Menschheit schon restlos verdummt zum Teufel geht - dann wenigstens mit unter schallendem Gelächter. Wie sonst wäre das Vormittagsprogramm der meisten Fernsehsender zu erklären?

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